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Die Verarbeitung und Vernichtung

Die Echtheitsprüfung

Banknoten, die zur SNB gelangen, werden durch spezielle Sortierautomaten einer Qualitäts- und Echtheitsprüfung unterzogen. Echte Noten in gutem Zustand werden wieder in Umlauf gesetzt. Als echt erkannte, aber beschädigte und verschmutzte Noten werden vernichtet. Noten, welche der Sortierautomat nicht einwandfrei als echt erkennt, werden ausgeschieden und manuell nachkontrolliert. Gefälschte Noten werden der Polizei übergeben.

Abbildung: Sortiermaschine

Zerstückelte, angebrannte, vermoderte, durch unsachgemässes Öffnen eines Sicherheitskoffers mit Farbe versetzte oder sonstige ausserordentlich stark beschädigte Noten gelangen zur Abklärung der Echtheit zur SNB nach Bern.

Abbildung: Beispiele beschädigter Banknoten

Mehr Informationen über beschädigte Banknoten.

Die Vernichtung von Banknoten

Die für die Verarbeitung der Noten verwendeten Sortierautomaten verfügen über einen integrierten Shredder, welcher als echt erkannte, aber nicht mehr umlauffähige Banknoten im gleichen Arbeitsgang vernichtet. Das Produkt davon sind Banknotenschnipsel, die gepresst und anschliessend der öffentlichen Kehrichtverbrennungsanlage zugeführt werden.

Abbildung: Notenschnipsel vor dem Abtransport in die Verbrennung

Die Lebensdauer von Banknoten

Die Lebensdauer von Banknoten variiert je nach Notenabschnitt. Grosse Notenabschnitte haben tendenziell eine längere Lebenserwartung als kleine Notenabschnitte. Im Jahre 2016 betrug der Anteil der vernichteten Noten rund 38%. Dieser Wert ist überdurchschnittlich hoch und ist auf die Einführung der neuen Banknotenserie und die damit verbundenen Vernichtung der Noteneingänge der alten Banknotenserie zurückzuführen.

Im Jahr 2016 setzte die Nationalbank 180.7 Mio. druckfrische Banknoten im Nominalwert von insgesamt 12.4 Mrd. Franken in Umlauf. Sie vernichtete 172.3 Mio. beschädigte oder zurückgerufene Noten im Nominalwert von 8.2 Mrd. Franken.

Abbildung: Durchschnittliche Lebensdauer von Banknoten