Bericht zur Finanzstabilität

Im Bericht zur Finanzstabilität gibt die Schweizerische Nationalbank ihre Einschätzung der Stabilität des Schweizer Bankensektors wieder. Publiziert wird der Bericht im Rahmen der Aufgabe, zur Stabilität des Finanzsystems beizutragen, die das Nationalbankgesetz der Nationalbank überträgt. Im Bericht zur Finanzstabilität konzentriert sich die Nationalbank auf Trends, die auf den Ebenen des Bankensystems und der Finanzmärkte sowie im makroökonomischen Umfeld zu beobachten sind. Der Bericht dient der Nationalbank in erster Linie dazu, auf Stress oder Verwundbarkeiten hinzuweisen, die kurz- oder längerfristig ein Risiko für die Systemstabilität darstellen könnten. Die Nationalbank verfolgt die Entwicklungen im Bankensektor also aus einer makroprudenziellen Perspektive. Diese Aufgabe ergänzt jene der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA), die für die Aufsicht über die Banken auf individueller bzw. mikroprudenzieller Ebene zuständig ist.

Der Bericht zur Finanzstabilität wird jährlich im Juni in englischer Sprache veröffentlicht und seit 2008 zudem auf Deutsch und Französisch übersetzt. Die Publikation der Übersetzungen erfolgt zurzeit jeweils im September.

Bericht zur Finanzstabilität