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    <description>Schweizerische Nationalbank (SNB): Aktuelle Referate</description>
    <dc:publisher>SNB</dc:publisher>
    <dc:date>2026-10-26T01:41:18Z</dc:date>
    <dc:rights>Copyright © Schweizerische Nationalbank, Zürich (Schweiz) 2026</dc:rights>
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      <title>2026-10-01 - Martin Schlegel: Zehnte Karl Brunner Distinguished Lecture - Vorstellung von Mario Draghi</title>
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    </item>
    <item>
      <title>2026-09-24 - Martin Schlegel / Antoine Martin / Petra Tschudin: Einleitende Bemerkungen, Mediengespräch</title>
      <link>https://www.snb.ch/de/publications/communication/speeches-restricted/ref_20260924_mslanmargpe</link>
      <description>Geldpolitischer Entscheid

Wir haben beschlossen, den SNB-Leitzins unverändert bei 0% zu belassen. Sichtguthaben der Banken bei der SNB werden bis zu einer bestimmten Limite zum SNB-Leitzins verzinst. Der Zinsabschlag auf Sichtguthaben oberhalb dieser Limite beträgt unverändert 0,25 Prozentpunkte. Bei Bedarf sind wir zudem bereit, am Devisenmarkt aktiv zu sein, um angemessene monetäre Bedingungen zu gewährleisten.

Die Inflation ist seit Juni weiter angestiegen. Dies ist in erster Linie auf die höheren Energiepreise zurückzuführen. Mittelfristig hat der Inflationsdruck nur leicht zugenommen. Unsere Geldpolitik ist angemessen, um die Inflation im Bereich der Preisstabilität zu halten, und stützt die Wirtschaftsentwicklung.</description>
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        <cb:simpleTitle>Einleitende Bemerkungen, Mediengespräch</cb:simpleTitle>
        <cb:occurrenceDate>2026-09-24T08:00:00Z</cb:occurrenceDate>
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          <cb:description>Geldpolitischer Entscheid

Wir haben beschlossen, den SNB-Leitzins unverändert bei 0% zu belassen. Sichtguthaben der Banken bei der SNB werden bis zu einer bestimmten Limite zum SNB-Leitzins verzinst. Der Zinsabschlag auf Sichtguthaben oberhalb dieser Limite beträgt unverändert 0,25 Prozentpunkte. Bei Bedarf sind wir zudem bereit, am Devisenmarkt aktiv zu sein, um angemessene monetäre Bedingungen zu gewährleisten.

Die Inflation ist seit Juni weiter angestiegen. Dies ist in erster Linie auf die höheren Energiepreise zurückzuführen. Mittelfristig hat der Inflationsdruck nur leicht zugenommen. Unsere Geldpolitik ist angemessen, um die Inflation im Bereich der Preisstabilität zu halten, und stützt die Wirtschaftsentwicklung.</cb:description>
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        <cb:venue>Mediengespräch der Schweizerischen Nationalbank, Bern</cb:venue>
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      <dc:language>de</dc:language>
    </item>
    <item>
      <title>2026-08-26 - Antoine Martin: Geldpolitik und Finanzstabilität bei der SNB: die Rolle makroprudenzieller Instrumente</title>
      <link>https://www.snb.ch/de/publications/communication/speeches/2026/ref_20260826_anmar</link>
      <description>Die Schweizerische Nationalbank hat den Kernauftrag, die Preisstabilität zu gewährleisten. Daneben hat sie auch die Aufgabe, zur Stabilität des Finanzsystems beizutragen. Mit dieser Hierarchie gibt der Gesetzgeber der Preisstabilität Vorrang vor der Rolle der SNB für die Finanzstabilität. 

Die Geldpolitik und die Finanzstabilität interagieren miteinander. Ein stabiles Finanzsystem ist eine Voraussetzung für makroökonomische Stabilität. Zudem ist ein gut funktionierender Bankensektor wichtig für die wirksame Transmission der Geldpolitik. Gleichzeitig bildet die Preisstabilität eine wichtige Grundlage für die Finanzstabilität. Preisstabilität bedeutet allerdings nicht, dass sich keine finanziellen Verwundbarkeiten aufbauen können. 

Da die für die Preisstabilität erforderlichen geldpolitischen Massnahmen nicht immer auch die Finanzstabilität gewährleisten, braucht es als Ergänzung eigens dafür konzipierte makroprudenzielle Instrumente. Dies ist umso wichtiger, da die SNB keine Leaning-against-the-Wind-Strategie verfolgt. In der Schweiz stellt der antizyklische Kapitalpuffer ein solches Instrument dar. 

Drei Beispiele aus den letzten Jahren veranschaulichen das Zusammenspiel: 


	Die Krise der Credit Suisse verdeutlichte, dass die Finanzstabilität eine Voraussetzung für die Preisstabilität ist und wie wichtig ausreichende Puffer sind, um eine reibungslose Transmission der Geldpolitik sicherzustellen. 
	Die globale Tiefzinsphase von 2009 bis 2021 zeigte, wie Verwundbarkeiten entstehen können und wie die SNB mit makroprudenziellen Instrumenten darauf reagierte.  
	Der geldpolitische Straffungszyklus von 2022 bis 2023 veranschaulichte, dass sich die aus der geldpolitischen Perspektive notwendigen Massnahmen und die aus Sicht der Finanzstabilität erforderlichen Massnahmen entsprachen. 


Das Zusammenspiel von Geldpolitik und Finanzstabilität unterstreicht die Bedeutung eines widerstandsfähigen Finanzsystems. Zudem zeigt es, dass es wichtig ist, die Widerstandskraft des Systems gezielt zu stärken, sollten sich Verwundbarkeiten aufbauen. Banken können und werden nur dann Kredite vergeben, wenn sie über genügend Kapital verfügen. Genau das kann eine solide makroprudenzielle Politik sicherstellen.</description>
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        <cb:simpleTitle>Geldpolitik und Finanzstabilität bei der SNB: die Rolle makroprudenzieller Instrumente</cb:simpleTitle>
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          <cb:description>Die Schweizerische Nationalbank hat den Kernauftrag, die Preisstabilität zu gewährleisten. Daneben hat sie auch die Aufgabe, zur Stabilität des Finanzsystems beizutragen. Mit dieser Hierarchie gibt der Gesetzgeber der Preisstabilität Vorrang vor der Rolle der SNB für die Finanzstabilität. 

Die Geldpolitik und die Finanzstabilität interagieren miteinander. Ein stabiles Finanzsystem ist eine Voraussetzung für makroökonomische Stabilität. Zudem ist ein gut funktionierender Bankensektor wichtig für die wirksame Transmission der Geldpolitik. Gleichzeitig bildet die Preisstabilität eine wichtige Grundlage für die Finanzstabilität. Preisstabilität bedeutet allerdings nicht, dass sich keine finanziellen Verwundbarkeiten aufbauen können. 

Da die für die Preisstabilität erforderlichen geldpolitischen Massnahmen nicht immer auch die Finanzstabilität gewährleisten, braucht es als Ergänzung eigens dafür konzipierte makroprudenzielle Instrumente. Dies ist umso wichtiger, da die SNB keine Leaning-against-the-Wind-Strategie verfolgt. In der Schweiz stellt der antizyklische Kapitalpuffer ein solches Instrument dar. 

Drei Beispiele aus den letzten Jahren veranschaulichen das Zusammenspiel: 


	Die Krise der Credit Suisse verdeutlichte, dass die Finanzstabilität eine Voraussetzung für die Preisstabilität ist und wie wichtig ausreichende Puffer sind, um eine reibungslose Transmission der Geldpolitik sicherzustellen. 
	Die globale Tiefzinsphase von 2009 bis 2021 zeigte, wie Verwundbarkeiten entstehen können und wie die SNB mit makroprudenziellen Instrumenten darauf reagierte.  
	Der geldpolitische Straffungszyklus von 2022 bis 2023 veranschaulichte, dass sich die aus der geldpolitischen Perspektive notwendigen Massnahmen und die aus Sicht der Finanzstabilität erforderlichen Massnahmen entsprachen. 


Das Zusammenspiel von Geldpolitik und Finanzstabilität unterstreicht die Bedeutung eines widerstandsfähigen Finanzsystems. Zudem zeigt es, dass es wichtig ist, die Widerstandskraft des Systems gezielt zu stärken, sollten sich Verwundbarkeiten aufbauen. Banken können und werden nur dann Kredite vergeben, wenn sie über genügend Kapital verfügen. Genau das kann eine solide makroprudenzielle Politik sicherstellen.</cb:description>
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      <dc:date>2026-08-26T16:15:00Z</dc:date>
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    </item>
    <item>
      <title>2026-06-18 - Martin Schlegel / Antoine Martin / Petra Tschudin: Einleitende Bemerkungen, Mediengespräch</title>
      <link>https://www.snb.ch/de/publications/communication/speeches-restricted/ref_20260618_mslanmargpe</link>
      <description>Geldpolitischer Entscheid

Wir haben beschlossen, den SNB-Leitzins unverändert bei 0% zu belassen. Sichtguthaben der Banken bei der SNB werden bis zu einer bestimmten Limite zum SNB-Leitzins verzinst. Der Zinsabschlag auf Sichtguthaben oberhalb dieser Limite beträgt unverändert 0,25 Prozentpunkte. Bei Bedarf ist unsere Bereitschaft am Devisenmarkt zu intervenieren erhöht. Damit wirken wir einer raschen und übermässigen Aufwertung des Frankens entgegen, welche die Preisstabilität in der Schweiz gefährden würde.

Infolge der höheren Energiepreise ist die Inflation in den letzten Monaten angestiegen. Der mittelfristige Inflationsdruck ist gegenüber der letzten Lagebeurteilung aber praktisch unverändert. Unsere Geldpolitik ist angemessen, um die Inflation im Bereich der Preisstabilität zu halten, und sie stützt die Wirtschaftsentwicklung. Wir werden die Lage weiter beobachten und die Geldpolitik wenn nötig anpassen, um die Preisstabilität sicherzustellen.</description>
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        <cb:simpleTitle>Einleitende Bemerkungen, Mediengespräch</cb:simpleTitle>
        <cb:occurrenceDate>2026-06-18T08:00:00Z</cb:occurrenceDate>
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          <cb:description>Geldpolitischer Entscheid

Wir haben beschlossen, den SNB-Leitzins unverändert bei 0% zu belassen. Sichtguthaben der Banken bei der SNB werden bis zu einer bestimmten Limite zum SNB-Leitzins verzinst. Der Zinsabschlag auf Sichtguthaben oberhalb dieser Limite beträgt unverändert 0,25 Prozentpunkte. Bei Bedarf ist unsere Bereitschaft am Devisenmarkt zu intervenieren erhöht. Damit wirken wir einer raschen und übermässigen Aufwertung des Frankens entgegen, welche die Preisstabilität in der Schweiz gefährden würde.

Infolge der höheren Energiepreise ist die Inflation in den letzten Monaten angestiegen. Der mittelfristige Inflationsdruck ist gegenüber der letzten Lagebeurteilung aber praktisch unverändert. Unsere Geldpolitik ist angemessen, um die Inflation im Bereich der Preisstabilität zu halten, und sie stützt die Wirtschaftsentwicklung. Wir werden die Lage weiter beobachten und die Geldpolitik wenn nötig anpassen, um die Preisstabilität sicherzustellen.</cb:description>
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      <dc:date>2026-06-18T08:00:00Z</dc:date>
      <dc:language>de</dc:language>
    </item>
    <item>
      <title>2026-04-24 - Barbara Janom Steiner: Die Nationalbank - fest verankert auch in unruhigen Zeiten</title>
      <link>https://www.snb.ch/de/publications/communication/speeches/2026/ref_20260424_jsb</link>
      <description>Die Nationalbank ist institutionell gut und solide aufgestellt. Ihre einzigartige Rechtsform einer spezialgesetzlichen Aktiengesellschaft, die unter Mitwirkung und Aufsicht des Bundes verwaltet wird, ist seit ihrer Gründung unverändert. Diese spezielle institutionelle Ausgestaltung trägt massgeblich zur Unabhängigkeit und zur Stabilität des Noteninstituts bei. Die Zusammensetzung des Aktionariats zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Kontinuität aus. Alle Kantone sind Aktionäre der Nationalbank, ebenso alle Kantonalbanken. Der Bund hingegen ist nicht an der Nationalbank beteiligt. Durch ihr breit gestreutes Privataktionariat ist die Nationalbank zudem in der Schweizer Bevölkerung fest verwurzelt. Diese institutionelle Verankerung der Nationalbank hat sich bewährt und muss gepflegt werden.

In unruhigen Zeiten wird Stabilität zu einem besonders wertvollen Gut. Genau dafür steht die Schweizerische Nationalbank seit jeher. Ihr Auftrag, Preisstabilität zu gewährleisten und dabei die wirtschaftliche Entwicklung zu berücksichtigen, bildet die Grundlage ihres Handelns. Die stabilitätsorientierte Geldpolitik ist das Resultat klarer Prinzipien: institutionelle Unabhängigkeit, fachliche Kompetenz und eine konsequente Ausrichtung am gesetzlichen Auftrag. Die SNB handelt nicht getrieben von kurzfristigen Impulsen, sondern auf der Basis sorgfältiger Analysen und mit einem klaren Blick für das langfristige Gesamtinteresse der Schweiz. Gerade das macht sie zu einem verlässlichen Orientierungspunkt in einem oft unruhigen Umfeld.</description>
      <guid>https://www.snb.ch/de/publications/communication/speeches/2026/ref_20260424_jsb</guid>
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        <cb:simpleTitle>Die Nationalbank - fest verankert auch in unruhigen Zeiten</cb:simpleTitle>
        <cb:occurrenceDate>2026-04-24T08:00:00Z</cb:occurrenceDate>
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          <cb:description>Die Nationalbank ist institutionell gut und solide aufgestellt. Ihre einzigartige Rechtsform einer spezialgesetzlichen Aktiengesellschaft, die unter Mitwirkung und Aufsicht des Bundes verwaltet wird, ist seit ihrer Gründung unverändert. Diese spezielle institutionelle Ausgestaltung trägt massgeblich zur Unabhängigkeit und zur Stabilität des Noteninstituts bei. Die Zusammensetzung des Aktionariats zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Kontinuität aus. Alle Kantone sind Aktionäre der Nationalbank, ebenso alle Kantonalbanken. Der Bund hingegen ist nicht an der Nationalbank beteiligt. Durch ihr breit gestreutes Privataktionariat ist die Nationalbank zudem in der Schweizer Bevölkerung fest verwurzelt. Diese institutionelle Verankerung der Nationalbank hat sich bewährt und muss gepflegt werden.

In unruhigen Zeiten wird Stabilität zu einem besonders wertvollen Gut. Genau dafür steht die Schweizerische Nationalbank seit jeher. Ihr Auftrag, Preisstabilität zu gewährleisten und dabei die wirtschaftliche Entwicklung zu berücksichtigen, bildet die Grundlage ihres Handelns. Die stabilitätsorientierte Geldpolitik ist das Resultat klarer Prinzipien: institutionelle Unabhängigkeit, fachliche Kompetenz und eine konsequente Ausrichtung am gesetzlichen Auftrag. Die SNB handelt nicht getrieben von kurzfristigen Impulsen, sondern auf der Basis sorgfältiger Analysen und mit einem klaren Blick für das langfristige Gesamtinteresse der Schweiz. Gerade das macht sie zu einem verlässlichen Orientierungspunkt in einem oft unruhigen Umfeld.</cb:description>
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        <cb:venue>118. ordentliche Generalversammlung der Aktionärinnen und Aktionäre der Schweizerischen Nationalbank, Bern</cb:venue>
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      <dc:date>2026-04-24T08:00:00Z</dc:date>
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    </item>
    <item>
      <title>2026-04-24 - Martin Schlegel: Erläuterungen zur Schweizer Geldpolitik</title>
      <link>https://www.snb.ch/de/publications/communication/speeches/2026/ref_20260424_msl</link>
      <description>Die Welt durchlebt eine Zeit grosser Unsicherheit. Als Zentralbank müssen wir das als gegeben nehmen - und mit der Unsicherheit umgehen. In den vergangenen 25 Jahren gab es mehrere Phasen, die von grosser Unsicherheit geprägt waren. Dennoch hat die SNB ihr Ziel der Preisstabilität erfüllt. Und auch die Schweizer Wirtschaft hat sich insgesamt positiv entwickelt. Das war möglich, weil drei Grundvoraussetzungen für unser Wirken gegeben waren.

Erstens unser institutioneller Rahmen und insbesondere die Unabhängigkeit der Nationalbank. Unabhängigkeit heisst: Beim Führen der Geldpolitik dürfen wir weder von der Regierung noch vom Parlament oder von anderer Seite Weisungen entgegennehmen. Der Gesetzgeber hat uns diese Unabhängigkeit aus gutem Grund gegeben, weil eine unabhängige Zentralbank ihr Mandat am besten erfüllen kann. Das Gegenstück zur Unabhängigkeit ist die Rechenschaftspflicht. Die SNB berichtet umfassend darüber, wie sie ihre Aufgaben erfüllt.

Zweitens unser geldpolitisches Konzept, das unseren langfristigen Orientierungsrahmen definiert. Im Zentrum des Konzepts stehen die Definition der Preisstabilität und die bedingte Inflationsprognose. Die bedingte Inflationsprognose ist unser Hauptindikator für die Geldpolitik. Sie zeigt uns an, ob die Preisstabilität in der mittleren Frist erfüllt ist, und ob es zukünftigen Handlungsbedarf gibt. Sie ist damit der Kern unserer Kommunikation. Drittens ist auch der Beitrag unserer Mitarbeitenden für eine erfolgreiche Geldpolitik zentral. Sie setzen sich jeden Tag mit ihren Fähigkeiten und mit viel Engagement für die Nationalbank ein.

Der Konflikt im Nahen Osten macht die globale Wirtschaftslage sehr unsicher. Die gestiegenen Energiepreise werden in den nächsten Monaten die Inflation in vielen Ländern weiter erhöhen. Das globale Wachstum dürfte sich vorübergehend verlangsamen. Die SNB kann das unsichere globale Umfeld nicht ändern. Doch wir können auch unter solchen Bedingungen erfolgreich eine Geldpolitik im Gesamtinteresse des Landes führen. Wir sind bereit, wenn nötig unsere Geldpolitik jederzeit anzupassen, und wir haben die Instrumente dazu. Dank der Unabhängigkeit, unserem bewährten geldpolitischen Konzept und der Expertise unserer Mitarbeitenden sind wir gerüstet, um die Erfüllung unseres Mandats auch in Zukunft sicherzustellen.</description>
      <guid>https://www.snb.ch/de/publications/communication/speeches/2026/ref_20260424_msl</guid>
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        <cb:simpleTitle>Erläuterungen zur Schweizer Geldpolitik</cb:simpleTitle>
        <cb:occurrenceDate>2026-04-24T08:00:00Z</cb:occurrenceDate>
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          <cb:description>Die Welt durchlebt eine Zeit grosser Unsicherheit. Als Zentralbank müssen wir das als gegeben nehmen - und mit der Unsicherheit umgehen. In den vergangenen 25 Jahren gab es mehrere Phasen, die von grosser Unsicherheit geprägt waren. Dennoch hat die SNB ihr Ziel der Preisstabilität erfüllt. Und auch die Schweizer Wirtschaft hat sich insgesamt positiv entwickelt. Das war möglich, weil drei Grundvoraussetzungen für unser Wirken gegeben waren.

Erstens unser institutioneller Rahmen und insbesondere die Unabhängigkeit der Nationalbank. Unabhängigkeit heisst: Beim Führen der Geldpolitik dürfen wir weder von der Regierung noch vom Parlament oder von anderer Seite Weisungen entgegennehmen. Der Gesetzgeber hat uns diese Unabhängigkeit aus gutem Grund gegeben, weil eine unabhängige Zentralbank ihr Mandat am besten erfüllen kann. Das Gegenstück zur Unabhängigkeit ist die Rechenschaftspflicht. Die SNB berichtet umfassend darüber, wie sie ihre Aufgaben erfüllt.

Zweitens unser geldpolitisches Konzept, das unseren langfristigen Orientierungsrahmen definiert. Im Zentrum des Konzepts stehen die Definition der Preisstabilität und die bedingte Inflationsprognose. Die bedingte Inflationsprognose ist unser Hauptindikator für die Geldpolitik. Sie zeigt uns an, ob die Preisstabilität in der mittleren Frist erfüllt ist, und ob es zukünftigen Handlungsbedarf gibt. Sie ist damit der Kern unserer Kommunikation. Drittens ist auch der Beitrag unserer Mitarbeitenden für eine erfolgreiche Geldpolitik zentral. Sie setzen sich jeden Tag mit ihren Fähigkeiten und mit viel Engagement für die Nationalbank ein.

Der Konflikt im Nahen Osten macht die globale Wirtschaftslage sehr unsicher. Die gestiegenen Energiepreise werden in den nächsten Monaten die Inflation in vielen Ländern weiter erhöhen. Das globale Wachstum dürfte sich vorübergehend verlangsamen. Die SNB kann das unsichere globale Umfeld nicht ändern. Doch wir können auch unter solchen Bedingungen erfolgreich eine Geldpolitik im Gesamtinteresse des Landes führen. Wir sind bereit, wenn nötig unsere Geldpolitik jederzeit anzupassen, und wir haben die Instrumente dazu. Dank der Unabhängigkeit, unserem bewährten geldpolitischen Konzept und der Expertise unserer Mitarbeitenden sind wir gerüstet, um die Erfüllung unseres Mandats auch in Zukunft sicherzustellen.</cb:description>
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      <dc:date>2026-04-24T08:00:00Z</dc:date>
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    </item>
    <item>
      <title>2026-04-16 - Petra Tschudin / Thomas Moser: Swipe, scan, tap: der Markt für bargeldloses Bezahlen</title>
      <link>https://www.snb.ch/de/publications/communication/speeches/2026/ref_20260416_gpetmo</link>
      <description>Der Zahlungsverkehr ist das Rückgrat einer modernen Volkswirtschaft. Ohne funktionierenden Zahlungsverkehr wird heute kaum ein Gut den Besitzer oder die Besitzerin wechseln und kaum eine Dienstleistung erbracht.

Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht sind Resilienz und Effizienz die übergeordneten Ziele im Zahlungsverkehr. Die Zahlungsmittel müssen sicher und möglichst immer verfügbar sein, technisch zuverlässig funktionieren und breit akzeptiert werden. Ausserdem ist ein gutes Kosten‑Nutzen‑Verhältnis wünschenswert.

Ökonomisch ist der Zahlungsverkehr durch Netzwerk und Skaleneffekte geprägt. Diese können zu einer starken Marktkonzentration bei einzelnen Plattformen führen. Insbesondere die zweiseitigen Märkte bei den Zahlungsnetzwerken mit unterschiedlichen Nutzergruppen tendieren aufgrund ihrer ökonomischen Struktur zu starker Konzentration. Deshalb ist es dort sinnvoll, über Massnahmen zur Stärkung des Wettbewerbs nachzudenken. Eine Senkung der Eintrittshürden für neue Akteure durch offene Schnittstellen ist hierfür ein wichtiges Mittel.

Im Rahmen ihres Mandats fördert die SNB deshalb Initiativen, die es neuen Anbietern erleichtert, ihrer Services mit den Systemen anderer Akteure zu verknüpfen. Ein Beispiel ist das Projekt Instant Payments Bridge, das einen technischen Zugang zur Abwicklungsinfrastruktur für Instant Zahlungen schaffen soll. Ein weiteres Vorhaben ist die Prüfung einer Verbindung zwischen dem Schweizer und dem europäischen Abwicklungssystem für Instant Zahlungen, um grenzüberschreitende Instant Zahlungen zu ermöglichen.</description>
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        <cb:simpleTitle>Swipe, scan, tap: der Markt für bargeldloses Bezahlen</cb:simpleTitle>
        <cb:occurrenceDate>2026-04-16T16:00:00Z</cb:occurrenceDate>
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          <cb:description>Der Zahlungsverkehr ist das Rückgrat einer modernen Volkswirtschaft. Ohne funktionierenden Zahlungsverkehr wird heute kaum ein Gut den Besitzer oder die Besitzerin wechseln und kaum eine Dienstleistung erbracht.

Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht sind Resilienz und Effizienz die übergeordneten Ziele im Zahlungsverkehr. Die Zahlungsmittel müssen sicher und möglichst immer verfügbar sein, technisch zuverlässig funktionieren und breit akzeptiert werden. Ausserdem ist ein gutes Kosten‑Nutzen‑Verhältnis wünschenswert.

Ökonomisch ist der Zahlungsverkehr durch Netzwerk und Skaleneffekte geprägt. Diese können zu einer starken Marktkonzentration bei einzelnen Plattformen führen. Insbesondere die zweiseitigen Märkte bei den Zahlungsnetzwerken mit unterschiedlichen Nutzergruppen tendieren aufgrund ihrer ökonomischen Struktur zu starker Konzentration. Deshalb ist es dort sinnvoll, über Massnahmen zur Stärkung des Wettbewerbs nachzudenken. Eine Senkung der Eintrittshürden für neue Akteure durch offene Schnittstellen ist hierfür ein wichtiges Mittel.

Im Rahmen ihres Mandats fördert die SNB deshalb Initiativen, die es neuen Anbietern erleichtert, ihrer Services mit den Systemen anderer Akteure zu verknüpfen. Ein Beispiel ist das Projekt Instant Payments Bridge, das einen technischen Zugang zur Abwicklungsinfrastruktur für Instant Zahlungen schaffen soll. Ein weiteres Vorhaben ist die Prüfung einer Verbindung zwischen dem Schweizer und dem europäischen Abwicklungssystem für Instant Zahlungen, um grenzüberschreitende Instant Zahlungen zu ermöglichen.</cb:description>
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      <dc:date>2026-04-16T16:00:00Z</dc:date>
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    </item>
    <item>
      <title>2026-03-19 - Martin Schlegel / Antoine Martin / Petra Tschudin: Einleitende Bemerkungen, Mediengespräch</title>
      <link>https://www.snb.ch/de/publications/communication/speeches-restricted/ref_20260319_mslanmargpe</link>
      <description>Geldpolitischer Entscheid

Wir haben beschlossen, den SNB-Leitzins unverändert bei 0% zu belassen. Sichtguthaben der Banken bei der SNB werden bis zu einer bestimmten Limite zum SNB-Leitzins verzinst. Der Zinsabschlag auf Sichtguthaben oberhalb dieser Limite beträgt nach wie vor 0,25 Prozentpunkte. Angesichts des Konflikts im Nahen Osten ist unsere Bereitschaft, am Devisenmarkt zu intervenieren, erhöht. Damit wirken wir einer raschen und übermässigen Aufwertung des Frankens entgegen, welche die Preisstabilität in der Schweiz gefährden würde.

Unsere bedingte Inflationsprognose liegt für die nächsten Quartale wegen des Anstiegs der Energiepreise höher als im Dezember. Der mittelfristige Inflationsdruck hat sich gegenüber der letzten Lagebeurteilung aber kaum verändert. Unsere Geldpolitik trägt dazu bei, die Inflation im Bereich der Preisstabilität zu halten, und stützt die Wirtschaftsentwicklung. Wir werden die Lage weiter genau beobachten und die Geldpolitik wenn nötig anpassen, um die Preisstabilität in der mittleren Frist sicherzustellen.</description>
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        <cb:simpleTitle>Einleitende Bemerkungen, Mediengespräch</cb:simpleTitle>
        <cb:occurrenceDate>2026-03-19T09:00:00Z</cb:occurrenceDate>
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          <cb:description>Geldpolitischer Entscheid

Wir haben beschlossen, den SNB-Leitzins unverändert bei 0% zu belassen. Sichtguthaben der Banken bei der SNB werden bis zu einer bestimmten Limite zum SNB-Leitzins verzinst. Der Zinsabschlag auf Sichtguthaben oberhalb dieser Limite beträgt nach wie vor 0,25 Prozentpunkte. Angesichts des Konflikts im Nahen Osten ist unsere Bereitschaft, am Devisenmarkt zu intervenieren, erhöht. Damit wirken wir einer raschen und übermässigen Aufwertung des Frankens entgegen, welche die Preisstabilität in der Schweiz gefährden würde.

Unsere bedingte Inflationsprognose liegt für die nächsten Quartale wegen des Anstiegs der Energiepreise höher als im Dezember. Der mittelfristige Inflationsdruck hat sich gegenüber der letzten Lagebeurteilung aber kaum verändert. Unsere Geldpolitik trägt dazu bei, die Inflation im Bereich der Preisstabilität zu halten, und stützt die Wirtschaftsentwicklung. Wir werden die Lage weiter genau beobachten und die Geldpolitik wenn nötig anpassen, um die Preisstabilität in der mittleren Frist sicherzustellen.</cb:description>
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      <title>2026-03-04 - Antoine Martin / Sébastien Kraenzlin: Emphase GmbH wird neue Banknotenserie gestalten</title>
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        <cb:simpleTitle>Emphase GmbH wird neue Banknotenserie gestalten</cb:simpleTitle>
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      <dc:date>2026-03-04T09:00:00Z</dc:date>
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    </item>
    <item>
      <title>2025-12-11 - Martin Schlegel / Antoine Martin / Petra Tschudin: Einleitende Bemerkungen, Mediengespräch</title>
      <link>https://www.snb.ch/de/publications/communication/speeches-restricted/ref_20251211_mslanmargpe</link>
      <description>Geldpolitischer Entscheid

Wir haben beschlossen, den SNB-Leitzins unverändert bei 0% zu belassen. Sichtguthaben der Banken bei der SNB werden bis zu einer bestimmten Limite zum SNB-Leitzins verzinst. Der Zinsabschlag auf Sichtguthaben oberhalb dieser Limite beträgt nach wie vor 0,25 Prozentpunkte. Bei Bedarf sind wir weiterhin bereit, am Devisenmarkt aktiv zu sein.

Die Inflation ist in den letzten Monaten leicht tiefer ausgefallen als erwartet. In der mittleren Frist ist der Inflationsdruck gegenüber der letzten Lagebeurteilung aber praktisch unverändert. Unsere Geldpolitik trägt dazu bei, die Inflation im Bereich der Preisstabilität zu halten, und stützt die Wirtschaftsentwicklung. Wir werden die Lage weiter beobachten und die Geldpolitik wenn nötig anpassen, um die Preisstabilität sicherzustellen.</description>
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        <cb:occurrenceDate>2025-12-11T09:00:00Z</cb:occurrenceDate>
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Wir haben beschlossen, den SNB-Leitzins unverändert bei 0% zu belassen. Sichtguthaben der Banken bei der SNB werden bis zu einer bestimmten Limite zum SNB-Leitzins verzinst. Der Zinsabschlag auf Sichtguthaben oberhalb dieser Limite beträgt nach wie vor 0,25 Prozentpunkte. Bei Bedarf sind wir weiterhin bereit, am Devisenmarkt aktiv zu sein.

Die Inflation ist in den letzten Monaten leicht tiefer ausgefallen als erwartet. In der mittleren Frist ist der Inflationsdruck gegenüber der letzten Lagebeurteilung aber praktisch unverändert. Unsere Geldpolitik trägt dazu bei, die Inflation im Bereich der Preisstabilität zu halten, und stützt die Wirtschaftsentwicklung. Wir werden die Lage weiter beobachten und die Geldpolitik wenn nötig anpassen, um die Preisstabilität sicherzustellen.</cb:description>
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