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    <description>Schweizerische Nationalbank (SNB): Aktuelle Referate</description>
    <dc:publisher>SNB</dc:publisher>
    <dc:date>2026-05-18T23:35:15Z</dc:date>
    <dc:rights>Copyright © Schweizerische Nationalbank, Zürich (Schweiz) 2026</dc:rights>
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      <title>2026-04-24 - Barbara Janom Steiner: Die Nationalbank - fest verankert auch in unruhigen Zeiten</title>
      <link>https://www.snb.ch/de/publications/communication/speeches/2026/ref_20260424_jsb</link>
      <description>Die Nationalbank ist institutionell gut und solide aufgestellt. Ihre einzigartige Rechtsform einer spezialgesetzlichen Aktiengesellschaft, die unter Mitwirkung und Aufsicht des Bundes verwaltet wird, ist seit ihrer Gründung unverändert. Diese spezielle institutionelle Ausgestaltung trägt massgeblich zur Unabhängigkeit und zur Stabilität des Noteninstituts bei. Die Zusammensetzung des Aktionariats zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Kontinuität aus. Alle Kantone sind Aktionäre der Nationalbank, ebenso alle Kantonalbanken. Der Bund hingegen ist nicht an der Nationalbank beteiligt. Durch ihr breit gestreutes Privataktionariat ist die Nationalbank zudem in der Schweizer Bevölkerung fest verwurzelt. Diese institutionelle Verankerung der Nationalbank hat sich bewährt und muss gepflegt werden.

In unruhigen Zeiten wird Stabilität zu einem besonders wertvollen Gut. Genau dafür steht die Schweizerische Nationalbank seit jeher. Ihr Auftrag, Preisstabilität zu gewährleisten und dabei die wirtschaftliche Entwicklung zu berücksichtigen, bildet die Grundlage ihres Handelns. Die stabilitätsorientierte Geldpolitik ist das Resultat klarer Prinzipien: institutionelle Unabhängigkeit, fachliche Kompetenz und eine konsequente Ausrichtung am gesetzlichen Auftrag. Die SNB handelt nicht getrieben von kurzfristigen Impulsen, sondern auf der Basis sorgfältiger Analysen und mit einem klaren Blick für das langfristige Gesamtinteresse der Schweiz. Gerade das macht sie zu einem verlässlichen Orientierungspunkt in einem oft unruhigen Umfeld.</description>
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In unruhigen Zeiten wird Stabilität zu einem besonders wertvollen Gut. Genau dafür steht die Schweizerische Nationalbank seit jeher. Ihr Auftrag, Preisstabilität zu gewährleisten und dabei die wirtschaftliche Entwicklung zu berücksichtigen, bildet die Grundlage ihres Handelns. Die stabilitätsorientierte Geldpolitik ist das Resultat klarer Prinzipien: institutionelle Unabhängigkeit, fachliche Kompetenz und eine konsequente Ausrichtung am gesetzlichen Auftrag. Die SNB handelt nicht getrieben von kurzfristigen Impulsen, sondern auf der Basis sorgfältiger Analysen und mit einem klaren Blick für das langfristige Gesamtinteresse der Schweiz. Gerade das macht sie zu einem verlässlichen Orientierungspunkt in einem oft unruhigen Umfeld.</cb:description>
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        <cb:venue>118. ordentliche Generalversammlung der Aktionärinnen und Aktionäre der Schweizerischen Nationalbank, Bern</cb:venue>
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      <dc:date>2026-04-24T08:00:00Z</dc:date>
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      <title>2026-04-24 - Martin Schlegel: Erläuterungen zur Schweizer Geldpolitik</title>
      <link>https://www.snb.ch/de/publications/communication/speeches/2026/ref_20260424_msl</link>
      <description>Die Welt durchlebt eine Zeit grosser Unsicherheit. Als Zentralbank müssen wir das als gegeben nehmen - und mit der Unsicherheit umgehen. In den vergangenen 25 Jahren gab es mehrere Phasen, die von grosser Unsicherheit geprägt waren. Dennoch hat die SNB ihr Ziel der Preisstabilität erfüllt. Und auch die Schweizer Wirtschaft hat sich insgesamt positiv entwickelt. Das war möglich, weil drei Grundvoraussetzungen für unser Wirken gegeben waren.

Erstens unser institutioneller Rahmen und insbesondere die Unabhängigkeit der Nationalbank. Unabhängigkeit heisst: Beim Führen der Geldpolitik dürfen wir weder von der Regierung noch vom Parlament oder von anderer Seite Weisungen entgegennehmen. Der Gesetzgeber hat uns diese Unabhängigkeit aus gutem Grund gegeben, weil eine unabhängige Zentralbank ihr Mandat am besten erfüllen kann. Das Gegenstück zur Unabhängigkeit ist die Rechenschaftspflicht. Die SNB berichtet umfassend darüber, wie sie ihre Aufgaben erfüllt.

Zweitens unser geldpolitisches Konzept, das unseren langfristigen Orientierungsrahmen definiert. Im Zentrum des Konzepts stehen die Definition der Preisstabilität und die bedingte Inflationsprognose. Die bedingte Inflationsprognose ist unser Hauptindikator für die Geldpolitik. Sie zeigt uns an, ob die Preisstabilität in der mittleren Frist erfüllt ist, und ob es zukünftigen Handlungsbedarf gibt. Sie ist damit der Kern unserer Kommunikation. Drittens ist auch der Beitrag unserer Mitarbeitenden für eine erfolgreiche Geldpolitik zentral. Sie setzen sich jeden Tag mit ihren Fähigkeiten und mit viel Engagement für die Nationalbank ein.

Der Konflikt im Nahen Osten macht die globale Wirtschaftslage sehr unsicher. Die gestiegenen Energiepreise werden in den nächsten Monaten die Inflation in vielen Ländern weiter erhöhen. Das globale Wachstum dürfte sich vorübergehend verlangsamen. Die SNB kann das unsichere globale Umfeld nicht ändern. Doch wir können auch unter solchen Bedingungen erfolgreich eine Geldpolitik im Gesamtinteresse des Landes führen. Wir sind bereit, wenn nötig unsere Geldpolitik jederzeit anzupassen, und wir haben die Instrumente dazu. Dank der Unabhängigkeit, unserem bewährten geldpolitischen Konzept und der Expertise unserer Mitarbeitenden sind wir gerüstet, um die Erfüllung unseres Mandats auch in Zukunft sicherzustellen.</description>
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        <cb:simpleTitle>Erläuterungen zur Schweizer Geldpolitik</cb:simpleTitle>
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Erstens unser institutioneller Rahmen und insbesondere die Unabhängigkeit der Nationalbank. Unabhängigkeit heisst: Beim Führen der Geldpolitik dürfen wir weder von der Regierung noch vom Parlament oder von anderer Seite Weisungen entgegennehmen. Der Gesetzgeber hat uns diese Unabhängigkeit aus gutem Grund gegeben, weil eine unabhängige Zentralbank ihr Mandat am besten erfüllen kann. Das Gegenstück zur Unabhängigkeit ist die Rechenschaftspflicht. Die SNB berichtet umfassend darüber, wie sie ihre Aufgaben erfüllt.

Zweitens unser geldpolitisches Konzept, das unseren langfristigen Orientierungsrahmen definiert. Im Zentrum des Konzepts stehen die Definition der Preisstabilität und die bedingte Inflationsprognose. Die bedingte Inflationsprognose ist unser Hauptindikator für die Geldpolitik. Sie zeigt uns an, ob die Preisstabilität in der mittleren Frist erfüllt ist, und ob es zukünftigen Handlungsbedarf gibt. Sie ist damit der Kern unserer Kommunikation. Drittens ist auch der Beitrag unserer Mitarbeitenden für eine erfolgreiche Geldpolitik zentral. Sie setzen sich jeden Tag mit ihren Fähigkeiten und mit viel Engagement für die Nationalbank ein.

Der Konflikt im Nahen Osten macht die globale Wirtschaftslage sehr unsicher. Die gestiegenen Energiepreise werden in den nächsten Monaten die Inflation in vielen Ländern weiter erhöhen. Das globale Wachstum dürfte sich vorübergehend verlangsamen. Die SNB kann das unsichere globale Umfeld nicht ändern. Doch wir können auch unter solchen Bedingungen erfolgreich eine Geldpolitik im Gesamtinteresse des Landes führen. Wir sind bereit, wenn nötig unsere Geldpolitik jederzeit anzupassen, und wir haben die Instrumente dazu. Dank der Unabhängigkeit, unserem bewährten geldpolitischen Konzept und der Expertise unserer Mitarbeitenden sind wir gerüstet, um die Erfüllung unseres Mandats auch in Zukunft sicherzustellen.</cb:description>
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    <item>
      <title>2026-04-16 - Petra Tschudin / Thomas Moser: Swipe, scan, tap: der Markt für bargeldloses Bezahlen</title>
      <link>https://www.snb.ch/de/publications/communication/speeches/2026/ref_20260416_gpetmo</link>
      <description>Der Zahlungsverkehr ist das Rückgrat einer modernen Volkswirtschaft. Ohne funktionierenden Zahlungsverkehr wird heute kaum ein Gut den Besitzer oder die Besitzerin wechseln und kaum eine Dienstleistung erbracht.

Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht sind Resilienz und Effizienz die übergeordneten Ziele im Zahlungsverkehr. Die Zahlungsmittel müssen sicher und möglichst immer verfügbar sein, technisch zuverlässig funktionieren und breit akzeptiert werden. Ausserdem ist ein gutes Kosten‑Nutzen‑Verhältnis wünschenswert.

Ökonomisch ist der Zahlungsverkehr durch Netzwerk und Skaleneffekte geprägt. Diese können zu einer starken Marktkonzentration bei einzelnen Plattformen führen. Insbesondere die zweiseitigen Märkte bei den Zahlungsnetzwerken mit unterschiedlichen Nutzergruppen tendieren aufgrund ihrer ökonomischen Struktur zu starker Konzentration. Deshalb ist es dort sinnvoll, über Massnahmen zur Stärkung des Wettbewerbs nachzudenken. Eine Senkung der Eintrittshürden für neue Akteure durch offene Schnittstellen ist hierfür ein wichtiges Mittel.

Im Rahmen ihres Mandats fördert die SNB deshalb Initiativen, die es neuen Anbietern erleichtert, ihrer Services mit den Systemen anderer Akteure zu verknüpfen. Ein Beispiel ist das Projekt Instant Payments Bridge, das einen technischen Zugang zur Abwicklungsinfrastruktur für Instant Zahlungen schaffen soll. Ein weiteres Vorhaben ist die Prüfung einer Verbindung zwischen dem Schweizer und dem europäischen Abwicklungssystem für Instant Zahlungen, um grenzüberschreitende Instant Zahlungen zu ermöglichen.</description>
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Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht sind Resilienz und Effizienz die übergeordneten Ziele im Zahlungsverkehr. Die Zahlungsmittel müssen sicher und möglichst immer verfügbar sein, technisch zuverlässig funktionieren und breit akzeptiert werden. Ausserdem ist ein gutes Kosten‑Nutzen‑Verhältnis wünschenswert.

Ökonomisch ist der Zahlungsverkehr durch Netzwerk und Skaleneffekte geprägt. Diese können zu einer starken Marktkonzentration bei einzelnen Plattformen führen. Insbesondere die zweiseitigen Märkte bei den Zahlungsnetzwerken mit unterschiedlichen Nutzergruppen tendieren aufgrund ihrer ökonomischen Struktur zu starker Konzentration. Deshalb ist es dort sinnvoll, über Massnahmen zur Stärkung des Wettbewerbs nachzudenken. Eine Senkung der Eintrittshürden für neue Akteure durch offene Schnittstellen ist hierfür ein wichtiges Mittel.

Im Rahmen ihres Mandats fördert die SNB deshalb Initiativen, die es neuen Anbietern erleichtert, ihrer Services mit den Systemen anderer Akteure zu verknüpfen. Ein Beispiel ist das Projekt Instant Payments Bridge, das einen technischen Zugang zur Abwicklungsinfrastruktur für Instant Zahlungen schaffen soll. Ein weiteres Vorhaben ist die Prüfung einer Verbindung zwischen dem Schweizer und dem europäischen Abwicklungssystem für Instant Zahlungen, um grenzüberschreitende Instant Zahlungen zu ermöglichen.</cb:description>
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    <item>
      <title>2026-03-19 - Martin Schlegel / Antoine Martin / Petra Tschudin: Einleitende Bemerkungen, Mediengespräch</title>
      <link>https://www.snb.ch/de/publications/communication/speeches-restricted/ref_20260319_mslanmargpe</link>
      <description>Geldpolitischer Entscheid

Wir haben beschlossen, den SNB-Leitzins unverändert bei 0% zu belassen. Sichtguthaben der Banken bei der SNB werden bis zu einer bestimmten Limite zum SNB-Leitzins verzinst. Der Zinsabschlag auf Sichtguthaben oberhalb dieser Limite beträgt nach wie vor 0,25 Prozentpunkte. Angesichts des Konflikts im Nahen Osten ist unsere Bereitschaft, am Devisenmarkt zu intervenieren, erhöht. Damit wirken wir einer raschen und übermässigen Aufwertung des Frankens entgegen, welche die Preisstabilität in der Schweiz gefährden würde.

Unsere bedingte Inflationsprognose liegt für die nächsten Quartale wegen des Anstiegs der Energiepreise höher als im Dezember. Der mittelfristige Inflationsdruck hat sich gegenüber der letzten Lagebeurteilung aber kaum verändert. Unsere Geldpolitik trägt dazu bei, die Inflation im Bereich der Preisstabilität zu halten, und stützt die Wirtschaftsentwicklung. Wir werden die Lage weiter genau beobachten und die Geldpolitik wenn nötig anpassen, um die Preisstabilität in der mittleren Frist sicherzustellen.</description>
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        <cb:simpleTitle>Einleitende Bemerkungen, Mediengespräch</cb:simpleTitle>
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Wir haben beschlossen, den SNB-Leitzins unverändert bei 0% zu belassen. Sichtguthaben der Banken bei der SNB werden bis zu einer bestimmten Limite zum SNB-Leitzins verzinst. Der Zinsabschlag auf Sichtguthaben oberhalb dieser Limite beträgt nach wie vor 0,25 Prozentpunkte. Angesichts des Konflikts im Nahen Osten ist unsere Bereitschaft, am Devisenmarkt zu intervenieren, erhöht. Damit wirken wir einer raschen und übermässigen Aufwertung des Frankens entgegen, welche die Preisstabilität in der Schweiz gefährden würde.

Unsere bedingte Inflationsprognose liegt für die nächsten Quartale wegen des Anstiegs der Energiepreise höher als im Dezember. Der mittelfristige Inflationsdruck hat sich gegenüber der letzten Lagebeurteilung aber kaum verändert. Unsere Geldpolitik trägt dazu bei, die Inflation im Bereich der Preisstabilität zu halten, und stützt die Wirtschaftsentwicklung. Wir werden die Lage weiter genau beobachten und die Geldpolitik wenn nötig anpassen, um die Preisstabilität in der mittleren Frist sicherzustellen.</cb:description>
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    <item>
      <title>2026-03-04 - Antoine Martin / Sébastien Kraenzlin: Emphase GmbH wird neue Banknotenserie gestalten</title>
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      <title>2025-12-11 - Martin Schlegel / Antoine Martin / Petra Tschudin: Einleitende Bemerkungen, Mediengespräch</title>
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      <description>Geldpolitischer Entscheid

Wir haben beschlossen, den SNB-Leitzins unverändert bei 0% zu belassen. Sichtguthaben der Banken bei der SNB werden bis zu einer bestimmten Limite zum SNB-Leitzins verzinst. Der Zinsabschlag auf Sichtguthaben oberhalb dieser Limite beträgt nach wie vor 0,25 Prozentpunkte. Bei Bedarf sind wir weiterhin bereit, am Devisenmarkt aktiv zu sein.

Die Inflation ist in den letzten Monaten leicht tiefer ausgefallen als erwartet. In der mittleren Frist ist der Inflationsdruck gegenüber der letzten Lagebeurteilung aber praktisch unverändert. Unsere Geldpolitik trägt dazu bei, die Inflation im Bereich der Preisstabilität zu halten, und stützt die Wirtschaftsentwicklung. Wir werden die Lage weiter beobachten und die Geldpolitik wenn nötig anpassen, um die Preisstabilität sicherzustellen.</description>
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Wir haben beschlossen, den SNB-Leitzins unverändert bei 0% zu belassen. Sichtguthaben der Banken bei der SNB werden bis zu einer bestimmten Limite zum SNB-Leitzins verzinst. Der Zinsabschlag auf Sichtguthaben oberhalb dieser Limite beträgt nach wie vor 0,25 Prozentpunkte. Bei Bedarf sind wir weiterhin bereit, am Devisenmarkt aktiv zu sein.

Die Inflation ist in den letzten Monaten leicht tiefer ausgefallen als erwartet. In der mittleren Frist ist der Inflationsdruck gegenüber der letzten Lagebeurteilung aber praktisch unverändert. Unsere Geldpolitik trägt dazu bei, die Inflation im Bereich der Preisstabilität zu halten, und stützt die Wirtschaftsentwicklung. Wir werden die Lage weiter beobachten und die Geldpolitik wenn nötig anpassen, um die Preisstabilität sicherzustellen.</cb:description>
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      <dc:date>2025-12-11T09:00:00Z</dc:date>
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      <title>2025-11-21 - Martin Schlegel: Der Weg zum geldpolitischen Entscheid der Nationalbank</title>
      <link>https://www.snb.ch/de/publications/communication/speeches/2025/ref_20251121_msl</link>
      <description>An ihrer geldpolitischen Lagebeurteilung vom September 2025 hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) entschieden, den SNB-Leitzins bei 0% zu belassen. Die SNB hat zudem darauf hingewiesen, dass sie bei Bedarf weiterhin bereit ist, am Devisenmarkt aktiv zu sein.

Einen geldpolitischen Entscheid, wie jenen vom September, trifft die Nationalbank an ihren Lagebeurteilungen. Diese finden jeweils im März, Juni, September sowie im Dezember statt.

Die Grundlage für jeden Entscheid ist das Mandat der Nationalbank. Es lautet, dass die SNB die Preisstabilität gewährleistet und dabei der konjunkturellen Entwicklung Rechnung trägt. Den Rahmen für die geldpolitische Entscheidungsfindung bildet das geldpolitische Konzept. Darin legt die Nationalbank fest, dass sie unter Preisstabilität eine Inflation zwischen 0% und 2% versteht. Die SNB strebt dabei an, die Inflation in der mittleren Frist im Bereich der Preisstabilität zu halten.

Der geldpolitische Entscheidungsprozess gliedert sich in zwei Phasen: in die Vorbereitung und die geldpolitische Lagebeurteilung. Kurz nach dem Abschluss einer Lagebeurteilung beginnt bereits die Vorbereitungsphase für den nächsten Entscheid, in der zunächst die wirtschaftliche Entwicklung verfolgt und analysiert wird. Etwa zur Quartalsmitte findet eine Zwischenbeurteilung statt. Ökonominnen und Ökonomen des Bereichs Volkswirtschaft berichten dem Direktorium, wie sich die Wirtschaft seit der letzten Lagebeurteilung entwickelt hat und ob die Prognosen der letzten Lagebeurteilung weiterhin Gültigkeit haben.

In die Vorbereitung des geldpolitischen Entscheids sind zahlreiche Mitarbeitende aus der ganzen Nationalbank involviert. Eine zentrale Rolle spielen die Ökonominnen und Ökonomen des Bereichs Volkswirtschaft. Sie analysieren Daten mithilfe statistischer Verfahren und entwickeln Prognosemodelle. Ergänzend dazu werden in jedem Quartal strukturierte Gespräche mit rund 250 Schweizer Unternehmen geführt und ihre wirtschaftliche Lage erhoben.

Rund zwei Wochen vor der Lagebeurteilung tauschen sich die Ökonominnen und Ökonomen des Bereichs Volkswirtschaft intensiv mit dem Präsidenten des Direktoriums und seinen Stellvertretenden aus. Dabei wird die konjunkturelle Entwicklung im Ausland und in der Schweiz sowie die der monetären Indikatoren wie Zinsen, Wechselkurs, Geldmengen und Kredite unter die Lupe genommen. Im Anschluss daran erstellen die Ökonominnen und Ökonomen die Unterlagen für die Lagebeurteilung. Auch die Bereiche Geldmarkt und Devisenhandel sowie der Bereich Finanzstabilität bereiten zuhanden des Direktoriums ihre Einschätzungen des aktuellen Umfelds vor. Damit endet die Vorbereitungsphase.

Der Prozess der geldpolitischen Entscheidungsfindung folgt in jedem Quartal dem gleichen Ablauf - unabhängig vom aktuellen Umfeld. Dieses strukturierte und systematische Vorgehen erleichtert das Erkennen von Veränderungen sowie von geldpolitischem Handlungsbedarf. Der Prozess ist jedoch keineswegs starr und mechanisch, sondern lässt es zu, auf neue Entwicklungen flexibel zu reagieren. Wenn sich das Umfeld rasch verändert oder unerwartete Entwicklungen auftreten, werden weitere Analysen durchgeführt oder Szenarien simuliert. Auch kann das Direktorium jederzeit entscheiden, die Geldpolitik ausserhalb der vierteljährlichen Lagebeurteilungen anzupassen.

Die zweite Phase auf dem Weg zum geldpolitischen Entscheid ist die geldpolitische Lagebeurteilung. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob der aktuelle geldpolitische Kurs noch angebracht ist, um die Preisstabilität in der mittleren Frist zu gewährleisten: Sind die monetären Bedingungen, die sich aus Zinsniveau und Wechselkurs ergeben, noch angemessen, oder sollten sie angepasst werden? Beim geldpolitischen Entscheid legt die Nationalbank jeweils den SNB-Leitzins fest. Änderungen des Leitzinses wirken sich auf das Zinsniveau und auf den Wechselkurs des Frankens aus. Bei Bedarf kann die Nationalbank auch andere Massnahmen wie Interventionen am Devisenmarkt einsetzen, um die Preisstabilität zu sichern.

Am ersten Tag der Lagebeurteilung sind neben den Mitgliedern und stellvertretenden Mitgliedern des Direktoriums Personen aus den Bereichen Volkswirtschaft, Geldmarkt und Devisenhandel, Finanzstabilität, Internationale Währungskooperation und Generalsekretariat sowie der Kommunikation anwesend. Bei Bedarf beantworten sie spezifische Fragen der Mitglieder und der Stellvertretenden Mitglieder des Direktoriums.

Während des ersten Tages werden folgende Themen diskutiert:


	Zum Auftakt berichtet der Bereich Geldmarkt- und Devisenhandel von den Finanzmärkten. Diese Einschätzungen können zeitnahe Informationen zu den monetären Bedingungen, der globalen Risikostimmung sowie zur Umsetzung der Geldpolitik liefern.
	Die Analysen zu den monetären Bedingungen werden vom Bereich Volkswirtschaft durchgeführt. Der Fokus liegt auf der Entwicklung der Zinsen in der Schweiz sowie des Frankenkurses. Ausserdem wird das Wachstum der Geldmengen und der Kredite genau analysiert.
	Anschliessend präsentiert der Bereich Volkswirtschaft seine Analysen zur globalen Konjunkturentwicklung. Diese umfassen den Wirtschaftsgang im Ausland sowie Prognosen für die Weltwirtschaft. Neben dem Wachstumsausblick wird auch die weitere Entwicklung der Inflation und der Geldpolitik im Ausland diskutiert. Das vom Bereich Volkswirtschaft erarbeitete Basisszenario für die Weltwirtschaft bildet die Grundlage der Prognosen für die Schweiz.
	Zum Abschluss erläutert der Bereich Volkswirtschaft die aktuelle Wirtschaftslage in der Schweiz sowie die jüngsten Wachstums- und Inflationsprognosen. Ein wichtiger Bestandteil sind die rund 250 Gespräche, welche die Delegierten der Nationalbank jedes Quartal mit Schweizer Unternehmen führen.
	Aktuelle Themen aus dem Bereich Finanzstabilität wie die Entwicklungen am Immobilienmarkt und bei der Kreditvergabe werden ebenfalls diskutiert.


Die Präsentationen zeichnen ein umfassendes Bild des aktuellen Umfelds. Ein gewisses Mass an Unsicherheit bleibt jedoch immer bestehen, dementsprechend ist das Denken in Szenarien unerlässlich. Die vorhandenen Risiken werden ebenfalls eingehend analysiert.

Der zweite Tag der Lagebeurteilung ist der Tag des Entscheids. Neben den Mitgliedern und den Stellvertretenden Mitgliedern des Direktoriums sind die Bereichsleiter Volkswirtschaft, Geldmarkt- und Devisenhandel, Finanzstabilität, Internationale Währungskooperation, Generalsekretariat sowie die Leitenden der Einheiten Geldpolitische Analysen, Prognosen und Analysen Schweiz, Regionale Wirtschaftskontakte, Prognosen und Analysen International, Economic Data Science sowie der Kommunikation anwesend.

Zunächst fasst der Bereich Volkswirtschaft die Ausgangslage für den geldpolitischen Entscheid zusammen. Damit kann die abschliessende Diskussion des geldpolitischen Entscheids beginnen. In ihr wird darüber beraten, ob die gegenwärtige Geldpolitik angemessen ist oder ob sie gestrafft oder gelockert werden soll, damit die Preisstabilität in der mittleren Frist gewährleistet werden kann.

Beim geldpolitischen Entscheid nimmt das Direktorium eine breite Perspektive ein. Es berücksichtigt die aktuellen Risiken und nimmt eine umfassende Kosten-Nutzen-Analyse verschiedener Optionen vor. Die SNB verfolgt dabei einen Risikomanagement-Ansatz, welcher der Tatsache Rechnung trägt, dass der Entscheid unter Unsicherheit über die künftige Entwicklung getroffen wird. Das Ziel des Risikomanagement-Ansatzes ist es, einen geldpolitischen Entscheid zu treffen, der für mehrere wahrscheinliche Szenarien geeignet ist. Das Direktorium stützt sich dabei nicht nur auf Prognosen für verschiedene Szenarien, sondern bringt auch seine eigene Beurteilung ein.

Im Anschluss an die Entscheidungsfindung verabschiedet das Direktorium die Kommunikation, die den Zinsentscheid festhält und erläutert. Ein zentrales Element der Kommunikation ist die bedingte Inflationsprognose. Sie zeigt, welche Entwicklung der Konsumentenpreise die Nationalbank erwartet, wenn der festgelegte Zinssatz über die nächsten drei Jahre unverändert bleiben würde.

Jeweils am Donnerstag um 9.30 Uhr wird der geldpolitische Entscheid der Öffentlichkeit präsentiert, indem eine Medienmitteilung zum geldpolitischen Entscheid mit einer bedingten Inflationsprognose auf der SNB-Website veröffentlicht wird. Ab 10 Uhr findet ein Mediengespräch statt, das auf der SNB-Website live übertragen wird. Am Mediengespräch erläutert das Direktorium zunächst in den Einleitenden Bemerkungen den Entscheid. Im Anschluss erhalten die Journalistinnen und Journalisten die Gelegenheit, dem Direktorium Fragen zu stellen. Eine Woche nach der Lagebeurteilung wird mit dem Quartalsheft der vierteljährliche Bericht über die Geldpolitik veröffentlicht. Seit der Lagebeurteilung vom September 2025 wird vier Wochen nach dem geldpolitischen Entscheid eine Zusammenfassung der Diskussion an der Lagebeurteilung publiziert.

Damit endet der Prozess und ein neuer Zyklus beginnt.</description>
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Einen geldpolitischen Entscheid, wie jenen vom September, trifft die Nationalbank an ihren Lagebeurteilungen. Diese finden jeweils im März, Juni, September sowie im Dezember statt.

Die Grundlage für jeden Entscheid ist das Mandat der Nationalbank. Es lautet, dass die SNB die Preisstabilität gewährleistet und dabei der konjunkturellen Entwicklung Rechnung trägt. Den Rahmen für die geldpolitische Entscheidungsfindung bildet das geldpolitische Konzept. Darin legt die Nationalbank fest, dass sie unter Preisstabilität eine Inflation zwischen 0% und 2% versteht. Die SNB strebt dabei an, die Inflation in der mittleren Frist im Bereich der Preisstabilität zu halten.

Der geldpolitische Entscheidungsprozess gliedert sich in zwei Phasen: in die Vorbereitung und die geldpolitische Lagebeurteilung. Kurz nach dem Abschluss einer Lagebeurteilung beginnt bereits die Vorbereitungsphase für den nächsten Entscheid, in der zunächst die wirtschaftliche Entwicklung verfolgt und analysiert wird. Etwa zur Quartalsmitte findet eine Zwischenbeurteilung statt. Ökonominnen und Ökonomen des Bereichs Volkswirtschaft berichten dem Direktorium, wie sich die Wirtschaft seit der letzten Lagebeurteilung entwickelt hat und ob die Prognosen der letzten Lagebeurteilung weiterhin Gültigkeit haben.

In die Vorbereitung des geldpolitischen Entscheids sind zahlreiche Mitarbeitende aus der ganzen Nationalbank involviert. Eine zentrale Rolle spielen die Ökonominnen und Ökonomen des Bereichs Volkswirtschaft. Sie analysieren Daten mithilfe statistischer Verfahren und entwickeln Prognosemodelle. Ergänzend dazu werden in jedem Quartal strukturierte Gespräche mit rund 250 Schweizer Unternehmen geführt und ihre wirtschaftliche Lage erhoben.

Rund zwei Wochen vor der Lagebeurteilung tauschen sich die Ökonominnen und Ökonomen des Bereichs Volkswirtschaft intensiv mit dem Präsidenten des Direktoriums und seinen Stellvertretenden aus. Dabei wird die konjunkturelle Entwicklung im Ausland und in der Schweiz sowie die der monetären Indikatoren wie Zinsen, Wechselkurs, Geldmengen und Kredite unter die Lupe genommen. Im Anschluss daran erstellen die Ökonominnen und Ökonomen die Unterlagen für die Lagebeurteilung. Auch die Bereiche Geldmarkt und Devisenhandel sowie der Bereich Finanzstabilität bereiten zuhanden des Direktoriums ihre Einschätzungen des aktuellen Umfelds vor. Damit endet die Vorbereitungsphase.

Der Prozess der geldpolitischen Entscheidungsfindung folgt in jedem Quartal dem gleichen Ablauf - unabhängig vom aktuellen Umfeld. Dieses strukturierte und systematische Vorgehen erleichtert das Erkennen von Veränderungen sowie von geldpolitischem Handlungsbedarf. Der Prozess ist jedoch keineswegs starr und mechanisch, sondern lässt es zu, auf neue Entwicklungen flexibel zu reagieren. Wenn sich das Umfeld rasch verändert oder unerwartete Entwicklungen auftreten, werden weitere Analysen durchgeführt oder Szenarien simuliert. Auch kann das Direktorium jederzeit entscheiden, die Geldpolitik ausserhalb der vierteljährlichen Lagebeurteilungen anzupassen.

Die zweite Phase auf dem Weg zum geldpolitischen Entscheid ist die geldpolitische Lagebeurteilung. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob der aktuelle geldpolitische Kurs noch angebracht ist, um die Preisstabilität in der mittleren Frist zu gewährleisten: Sind die monetären Bedingungen, die sich aus Zinsniveau und Wechselkurs ergeben, noch angemessen, oder sollten sie angepasst werden? Beim geldpolitischen Entscheid legt die Nationalbank jeweils den SNB-Leitzins fest. Änderungen des Leitzinses wirken sich auf das Zinsniveau und auf den Wechselkurs des Frankens aus. Bei Bedarf kann die Nationalbank auch andere Massnahmen wie Interventionen am Devisenmarkt einsetzen, um die Preisstabilität zu sichern.

Am ersten Tag der Lagebeurteilung sind neben den Mitgliedern und stellvertretenden Mitgliedern des Direktoriums Personen aus den Bereichen Volkswirtschaft, Geldmarkt und Devisenhandel, Finanzstabilität, Internationale Währungskooperation und Generalsekretariat sowie der Kommunikation anwesend. Bei Bedarf beantworten sie spezifische Fragen der Mitglieder und der Stellvertretenden Mitglieder des Direktoriums.

Während des ersten Tages werden folgende Themen diskutiert:


	Zum Auftakt berichtet der Bereich Geldmarkt- und Devisenhandel von den Finanzmärkten. Diese Einschätzungen können zeitnahe Informationen zu den monetären Bedingungen, der globalen Risikostimmung sowie zur Umsetzung der Geldpolitik liefern.
	Die Analysen zu den monetären Bedingungen werden vom Bereich Volkswirtschaft durchgeführt. Der Fokus liegt auf der Entwicklung der Zinsen in der Schweiz sowie des Frankenkurses. Ausserdem wird das Wachstum der Geldmengen und der Kredite genau analysiert.
	Anschliessend präsentiert der Bereich Volkswirtschaft seine Analysen zur globalen Konjunkturentwicklung. Diese umfassen den Wirtschaftsgang im Ausland sowie Prognosen für die Weltwirtschaft. Neben dem Wachstumsausblick wird auch die weitere Entwicklung der Inflation und der Geldpolitik im Ausland diskutiert. Das vom Bereich Volkswirtschaft erarbeitete Basisszenario für die Weltwirtschaft bildet die Grundlage der Prognosen für die Schweiz.
	Zum Abschluss erläutert der Bereich Volkswirtschaft die aktuelle Wirtschaftslage in der Schweiz sowie die jüngsten Wachstums- und Inflationsprognosen. Ein wichtiger Bestandteil sind die rund 250 Gespräche, welche die Delegierten der Nationalbank jedes Quartal mit Schweizer Unternehmen führen.
	Aktuelle Themen aus dem Bereich Finanzstabilität wie die Entwicklungen am Immobilienmarkt und bei der Kreditvergabe werden ebenfalls diskutiert.


Die Präsentationen zeichnen ein umfassendes Bild des aktuellen Umfelds. Ein gewisses Mass an Unsicherheit bleibt jedoch immer bestehen, dementsprechend ist das Denken in Szenarien unerlässlich. Die vorhandenen Risiken werden ebenfalls eingehend analysiert.

Der zweite Tag der Lagebeurteilung ist der Tag des Entscheids. Neben den Mitgliedern und den Stellvertretenden Mitgliedern des Direktoriums sind die Bereichsleiter Volkswirtschaft, Geldmarkt- und Devisenhandel, Finanzstabilität, Internationale Währungskooperation, Generalsekretariat sowie die Leitenden der Einheiten Geldpolitische Analysen, Prognosen und Analysen Schweiz, Regionale Wirtschaftskontakte, Prognosen und Analysen International, Economic Data Science sowie der Kommunikation anwesend.

Zunächst fasst der Bereich Volkswirtschaft die Ausgangslage für den geldpolitischen Entscheid zusammen. Damit kann die abschliessende Diskussion des geldpolitischen Entscheids beginnen. In ihr wird darüber beraten, ob die gegenwärtige Geldpolitik angemessen ist oder ob sie gestrafft oder gelockert werden soll, damit die Preisstabilität in der mittleren Frist gewährleistet werden kann.

Beim geldpolitischen Entscheid nimmt das Direktorium eine breite Perspektive ein. Es berücksichtigt die aktuellen Risiken und nimmt eine umfassende Kosten-Nutzen-Analyse verschiedener Optionen vor. Die SNB verfolgt dabei einen Risikomanagement-Ansatz, welcher der Tatsache Rechnung trägt, dass der Entscheid unter Unsicherheit über die künftige Entwicklung getroffen wird. Das Ziel des Risikomanagement-Ansatzes ist es, einen geldpolitischen Entscheid zu treffen, der für mehrere wahrscheinliche Szenarien geeignet ist. Das Direktorium stützt sich dabei nicht nur auf Prognosen für verschiedene Szenarien, sondern bringt auch seine eigene Beurteilung ein.

Im Anschluss an die Entscheidungsfindung verabschiedet das Direktorium die Kommunikation, die den Zinsentscheid festhält und erläutert. Ein zentrales Element der Kommunikation ist die bedingte Inflationsprognose. Sie zeigt, welche Entwicklung der Konsumentenpreise die Nationalbank erwartet, wenn der festgelegte Zinssatz über die nächsten drei Jahre unverändert bleiben würde.

Jeweils am Donnerstag um 9.30 Uhr wird der geldpolitische Entscheid der Öffentlichkeit präsentiert, indem eine Medienmitteilung zum geldpolitischen Entscheid mit einer bedingten Inflationsprognose auf der SNB-Website veröffentlicht wird. Ab 10 Uhr findet ein Mediengespräch statt, das auf der SNB-Website live übertragen wird. Am Mediengespräch erläutert das Direktorium zunächst in den Einleitenden Bemerkungen den Entscheid. Im Anschluss erhalten die Journalistinnen und Journalisten die Gelegenheit, dem Direktorium Fragen zu stellen. Eine Woche nach der Lagebeurteilung wird mit dem Quartalsheft der vierteljährliche Bericht über die Geldpolitik veröffentlicht. Seit der Lagebeurteilung vom September 2025 wird vier Wochen nach dem geldpolitischen Entscheid eine Zusammenfassung der Diskussion an der Lagebeurteilung publiziert.

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      <dc:date>2025-11-21T12:40:00Z</dc:date>
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    </item>
    <item>
      <title>2025-11-13 - Petra Tschudin / Thomas Moser: Refinanzierungskosten der Banken: Jüngste Entwicklungen und geldpolitische Einordnung</title>
      <link>https://www.snb.ch/de/publications/communication/speeches/2025/ref_20251113_gpetmo</link>
      <description>Seit Anfang 2024 hat die SNB den Leitzins um 1,75 Prozentpunkte gesenkt. Dies führte zu tieferen Finanzmarkt- und Kreditzinsen. Gleichwohl sind die Refinanzierungskosten der Banken - gemessen an den Swapspreads - gestiegen. Hauptgründe sind der Anstieg ausländischer Staatsanleiherenditen im Verhältnis zu den Swapsätzen, der Strukturwandel nach der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS und Entwicklungen, welche die Liquiditätsbewirtschaftung der Banken anspruchsvoller gemacht haben. Diese Faktoren erhöhten die Liquiditätsprämien, während die Kreditprämien unverändert blieben. Trotz höherer Refinanzierungskosten bleibt die Kreditvergabe in der Schweiz robust. Die Senkung des SNB-Leitzinses wirkt somit wie beabsichtigt auch über die Kreditmärkte.</description>
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        <cb:simpleTitle>Refinanzierungskosten der Banken: Jüngste Entwicklungen und geldpolitische Einordnung</cb:simpleTitle>
        <cb:occurrenceDate>2025-11-13T17:30:00Z</cb:occurrenceDate>
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    </item>
    <item>
      <title>2025-10-02 - Martin Schlegel: Neunte Karl Brunner Distinguished Lecture - Vorstellung von John H. Cochrane</title>
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      <title>2025-09-25 - Martin Schlegel / Antoine Martin / Petra Tschudin: Einleitende Bemerkungen, Mediengespräch</title>
      <link>https://www.snb.ch/de/publications/communication/speeches-restricted/ref_20250925_mslanmargpe</link>
      <description>Geldpolitischer Entscheid

Wir haben beschlossen, den SNB-Leitzins unverändert bei 0% zu belassen. Sichtguthaben der Banken bei der SNB werden bis zu einer bestimmten Limite zum SNB-Leitzins verzinst. Der Zinsabschlag auf Sichtguthaben oberhalb dieser Limite beträgt nach wie vor 0,25 Prozentpunkte. Bei Bedarf sind wir weiterhin bereit, am Devisenmarkt aktiv zu sein.

Der Inflationsdruck ist gegenüber dem Vorquartal praktisch unverändert. Unsere Geldpolitik trägt dazu bei, die Inflation im Bereich der Preisstabilität zu halten, und stützt die Wirtschaftsentwicklung. Wir werden die Lage weiter beobachten und die Geldpolitik wenn nötig anpassen, um die Preisstabilität sicherzustellen.</description>
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Wir haben beschlossen, den SNB-Leitzins unverändert bei 0% zu belassen. Sichtguthaben der Banken bei der SNB werden bis zu einer bestimmten Limite zum SNB-Leitzins verzinst. Der Zinsabschlag auf Sichtguthaben oberhalb dieser Limite beträgt nach wie vor 0,25 Prozentpunkte. Bei Bedarf sind wir weiterhin bereit, am Devisenmarkt aktiv zu sein.

Der Inflationsdruck ist gegenüber dem Vorquartal praktisch unverändert. Unsere Geldpolitik trägt dazu bei, die Inflation im Bereich der Preisstabilität zu halten, und stützt die Wirtschaftsentwicklung. Wir werden die Lage weiter beobachten und die Geldpolitik wenn nötig anpassen, um die Preisstabilität sicherzustellen.</cb:description>
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