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Zwischenbericht der Schweizerischen Nationalbank per 31. März 2026

23. April 2026

Die Schweizerische Nationalbank weist für das erste Quartal 2026 einen Verlust von 0,5 Mrd. Franken aus.

Der Verlust auf den Fremdwährungspositionen betrug 8,2 Mrd. Franken. Auf dem Goldbestand resultierte ein Bewertungsgewinn von 7,8 Mrd. Franken. Der Gewinn auf den Frankenpositionen betrug 40,4 Mio. Franken.

Das Ergebnis der Nationalbank ist überwiegend von der Entwicklung der Gold-, Devisen- und Kapitalmärkte abhängig. Starke Schwankungen sind deshalb die Regel und Rückschlüsse auf das Jahresergebnis nur bedingt möglich.

Verlust auf den Fremdwährungspositionen

Der Verlust auf den Fremdwährungspositionen belief sich auf 8,2 Mrd. Franken. Die Zins- und Dividendenerträge betrugen 3,2 Mrd. Franken bzw. 0,6 Mrd. Franken, denen Zinsaufwände von 0,2 Mrd. Franken entgegenstanden. Es resultierten Kursverluste von 5,3 Mrd. Franken auf Zinspapieren und -instrumenten und von 6,3 Mrd. Franken auf Beteiligungspapieren und -instrumenten. Die wechselkursbedingten Verluste beliefen sich auf insgesamt 0,2 Mrd. Franken.

Bewertungsgewinn auf dem Goldbestand

Auf dem mengenmässig unveränderten Goldbestand entstand ein Bewertungsgewinn von 7,8 Mrd. Franken. Das Gold wurde per Ende März 2026 zu 118 400 Franken pro Kilo gehandelt (Ende 2025: 110 919 Franken).

Gewinn auf den Frankenpositionen

Der Gewinn auf den Frankenpositionen betrug insgesamt 40,4 Mio. Franken. Er resultierte im Wesentlichen aus der Verzinsung der Sichtguthaben auf Girokonten und aus liquiditätsabschöpfenden Operationen. Die SNB schöpft Liquidität mit Repogeschäften und mit eigenen Schuldverschreibungen ab.

Rückstellungen für Währungsreserven

Per Ende März 2026 resultierte - vor der Zuweisung an die Rückstellungen für Währungsreserven - ein Verlust von 0,5 Mrd. Franken.

Artikel 30 Abs. 1 NBG schreibt der Nationalbank vor, Rückstellungen zu bilden, welche es erlauben, die Währungsreserven auf der geld- und währungspolitisch erforderlichen Höhe zu halten. Die Zuweisung für das laufende Geschäftsjahr wird Ende Jahr festgelegt.

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