Nationalbank begrüsst vollständige Eigenmittelunterlegung ausländischer Beteiligungen von Banken
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) begrüsst die vom Bundesrat am 22. April 2026 angekündigten Massnahmen im Bereich der Bankenregulierung. Die vorgesehenen Massnahmen sind entscheidend, um regulatorische Schwachstellen zu beheben, welche die Krise der Credit Suisse aufgezeigt hat. Sie sind ein wichtiger Schritt, um die Stabilität des Schweizer Finanzsystems zu stärken.
Ein zentrales Element der vorgeschlagenen Massnahmen ist die vollständige Unterlegung von ausländischen Beteiligungen des Stammhauses mit hartem Kernkapital. Die Massnahme ist verhältnismässig und behebt gezielt eine bedeutende Schwachstelle der bestehenden Regulierung. Die vollständige Eigenmittelunterlegung stellt sicher, dass die Kapitalsituation des Stammhauses in der Schweiz nicht von Verlusten auf ausländischen Beteiligungen beeinträchtigt wird. Somit können im Krisenfall Massnahmen zur Stabilisierung der Bank besser umgesetzt werden.
Ein weiteres zentrales Element der zukünftigen Anpassung der Bankenregulierung werden die Massnahmen im Bereich Liquidität sein, über die der Bundesrat noch entscheiden wird. Diese Massnahmen sind aus Sicht der SNB zur Stärkung der Too-big-to-fail-Regulierung unerlässlich.
Weiterführende Informationen finden sich auf der SNB-Website.