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Reformen bei Referenzzinssätzen

Die nationale Arbeitsgruppe für Referenzzinssätze in Franken (NAG) ist das wichtigste Gremium für die Erarbeitung von Reformvorschlägen für die Referenzzinsen im Inland und die Erörterung der aktuellen Entwicklungen im Ausland. Die 2013 gegründete Arbeitsgruppe war im Reformprozess in Verbindung mit den CHF-Referenzsätzen federführend. Die Sitzungen der Arbeitsgruppe finden unter dem gemeinsamen Vorsitz je eines Vertreters des Privatsektors und der SNB statt. Die Arbeitsgruppe steht Vertretern von inländischen und ausländischen Banken und Fachleuten aus weiteren Bereichen der Finanzindustrie offen. Bisher nicht in der Arbeitsgruppe vertretene Banken sind willkommen. Die schweizerische Finanzmarktaufsicht (FINMA) nimmt als Beobachterin an den Sitzungen teil.

Governance der Arbeitsgruppe

Die SNB unterstützt die auf nationaler und internationaler Ebene unternommenen Bestrebungen zur Reform der Referenzzinssätze. Im Inlandbereich hat sie gemeinsam mit einem Vertreter des Privatsektors den Vorsitz der Arbeitsgruppe übernommen. Ihre Empfehlungen sind rechtlich nicht verbindlich. Die diesbezüglichen Beschlüsse werden jeweils mit einfacher Mehrheit der Sitzungsteilnehmer gefasst. Weil die Verantwortung für die Bereitstellung von Referenzsätzen bei den Marktteilnehmern liegt, enthält sich die SNB der Stimme und übernimmt in erster Linie die Rolle eines Moderators. Ausserdem führt die SNB das Fachsekretariat der NAG und unterstützt die Organisation der Sitzungen. Auf ihrer Website stellt die SNB zudem diese Seiten für die Veröffentlichung der NAG-Protokolle und für weitere Angaben zu den Fortschritten der Reform zur Verfügung. Die publizierten Dokumente geben nicht zwingend die Meinung der SNB wieder.

 

Weiterführende Informationen

10.10.2016
Überblick über die Reformbestrebungen bis 2016 
PDF (25 kB) 
10.10.2016
Minutes - 13th Meeting of the Working Group, 24 May 2016
PDF (31 kB) 
17.11.2016
Minutes - 14th Meeting of the Working Group, 27 October 2016
PDF (48 kB)