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Geldpolitische Strategie
Verfassungs- und Gesetzesauftrag
Bedeutung der Preisstabilität
Angemessene monetäre Bedingungen
Berücksichtigung der Konjunkturentwicklung
Zahlreiche Unsicherheiten
Geldpolitisches Konzept
Definition der Preisstabilität
Zweck der Inflationsprognose
Vierteljährliche Veröffentlichung der Inflationsprognose
Indikatoren zur Erstellung der Inflationsprognose
Kommunikation mittels Inflationsprognose
Überprüfung der Geldpolitik unter Berücksichtigung der Inflationsprognose
Zielband für den Dreimonats-Libor
Geldpolitische Instrumente
Vierteljährliche Veröffentlichung der Inflationsprognose
Die Nationalbank prüft regelmässig, ob ihre Geldpolitik im Hinblick auf die Gewährleistung der Preisstabilität angemessen ist. Dazu veröffentlicht sie vierteljährlich eine Inflationsprognose für die kommenden drei Jahre, was ungefähr dem Zeitbedarf für die Übertragung geldpolitischer Impulse auf die Wirtschaft entspricht. Ein so langer Prognosezeitraum ist mit grossen Unsicherheiten behaftet. Mit der Publikation einer langfristigen Prognose unterstreicht die Nationalbank indessen die Notwendigkeit, eine vorausschauende Haltung einzunehmen und frühzeitig auf Inflations- und Deflationsgefahren zu reagieren.
Die von der Nationalbank veröffentlichte Inflationsprognose beruht auf einem Szenario der zukünftigen internationalen Konjunkturentwicklung. Sie wird unter der Annahme erstellt, dass der zum Zeitpunkt der Prognoseveröffentlichung publizierte Referenzsatz über die nächsten drei Jahre unverändert bleibt. Die von der Nationalbank bekannt gegebene Prognose zeigt damit auf, wie sich die Preise bei einem bestimmten Szenario der Weltkonjunktur und einer unveränderten schweizerischen Geldpolitik entwickeln würden. Sie lässt sich daher nicht direkt mit Prognosen vergleichen, welche die erwarteten geldpolitischen Entscheide einbeziehen.