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Berichterstattung über die Geldpolitik 2003
1. Ausgangslage
2. Senkung des Zielbandes im März
3. Lockerung der monetären Bedingungen durch Tieferbewertung des Frankens
4. Keine weiteren Veränderungen des Zielbandes bis Ende Jahr
5. Inflationsprognose signalisiert Zinserhöhung in der mittleren Frist
6. Starkes Geldmengenwachstum
7. Festhalten an expansiver Geldpolitik trotz starken Geldmengenwachstums
8. Grafiken
6. Starkes Geldmengenwachstum
Mit der expansiven Geldpolitik weiteten sich auch die Geldaggregate aus. Das starke Geldmengenwachstum überzeichnete indessen das Risiko für die Preisstabilität. Zum einen entwickelte sich die Kreditschöpfung der Banken weiterhin verhalten. Zum andern widerspiegelte die Zunahme der Liquidität auch die Unsicherheit der Anleger, die nach schlechten Börsenerfahrungen und angesichts der unsicheren Wirtschaftslage eine Präferenz für Liquidität hatten. Die Liquditätspräferenz ist speziell ausgeprägt, wenn das Zinsniveau auf dem Geldmarkt nahe bei 0% liegt. In diesem Fall decken die Zinserträge die den Anlegern beim Abschluss bestimmter Geldmarktgeschäfte belasteten Kommissionsgebühren nicht mehr. So sind im Jahre 2003 insbesondere Treuhandanlagen in Schweizer Franken im Ausland auf Sichtkonti in die Schweiz zurückgeflossen. Dieser Kapitalzustrom erhöhte die Geldaggregate zusätzlich.