Über das ganze Jahr gesehen war die Nationalbank bestrebt, die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen und die Attraktivität von Frankenanlagen tief zu halten. Sie betrachtete ihre Geldpolitik als expansiv. In den Inflationsprognosen kam dies dadurch zum Ausdruck, dass die prognostizierte Inflation gegen Ende des Prognosezeitraums jeweils deutlich anstieg und für das Jahr 2006 über 2,0% anzeigte. Damit wurde deutlich, dass das tiefe Zinsniveau nicht auf Dauer aufrechterhalten werden kann.