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Berichterstattung über die Geldpolitik 2001
Ausgangslage
Nachlassender Teuerungsdruck – Senkung des Zinszielbandes im März
Keine Veränderung des Zinszielbandes bei der Lagebeurteilung im Juni
Zinssenkungen nach den Terroranschlägen in den USA
Weitere Senkung des Zinszielbandes im Dezember
Kurzfristiger Anstieg der Repo-Sätze innerhalb des Zinszielbandes
Keine Anzeichen eines längerfristigen Preisanstiegs
Anstieg der Notenbankgeldmenge aufgrund steigender Notennachfrage
Anstieg der Notenbankgeldmenge aufgrund steigender Notennachfrage
Deutlich stärker erhöhte sich die saisonbereinigte Notenbankgeldmenge, welche die Liquidität misst, die der Wirtschaft von der Nationalbank direkt zur Verfügung gestellt wird. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf einen kräftigen Zuwachs des Notenumlaufs zurückzuführen, der durch Sonderfaktoren wie die bevorstehende Einführung des Euro-Bargeldes beeinflusst wurde. Die zweite Komponente der Notenbankgeldmenge, die Giroguthaben der Banken bei der Nationalbank, nahm bei grossen Schwankungen ebenfalls zu. Zu diesen Schwankungen dürfte vor allem das Zusammenspiel zwischen den Zinserwartungen der Märkte und dem Bestreben der Nationalbank, den Dreimonate-Libor nahe der Mitte des Zinszielbandes zu halten, beigetragen haben.