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Berichterstattung über die Geldpolitik 2001
1. Ausgangslage
2. Nachlassender Teuerungsdruck – Senkung des Zinszielbandes im März
3. Keine Veränderung des Zinszielbandes bei der Lagebeurteilung im Juni
4. Zinssenkungen nach den Terroranschlägen in den USA
5. Weitere Senkung des Zinszielbandes im Dezember
6. Kurzfristiger Anstieg der Repo-Sätze innerhalb des Zinszielbandes
7. Keine Anzeichen eines längerfristigen Preisanstiegs
8. Anstieg der Notenbankgeldmenge aufgrund steigender Notennachfrage
1. Ausgangslage
Die im Dezember 2000 von der Nationalbank publizierte Inflationsprognose deutete darauf hin, dass die Teuerung bei einem unveränderten Zinssatz von 3,5% im Laufe des Jahres 2001 leicht anziehen und dabei vorübergehend etwas über 2% liegen werde. Die Prognose ergab sich aufgrund des kräftigen Wirtschaftswachstums im Jahre 2000 und des massiven Anstiegs der Erdölpreise. Gleichzeitig wies die Nationalbank darauf hin, dass die sukzessive Straffung der schweizerischen Geldpolitik vom Herbst 1999 bis zum Sommer 2000 sowie die erwartete Konjunkturabkühlung in den USA und Europa dazu beitragen würden, eine inflationäre Überhitzung der schweizerischen Volkswirtschaft zu vermeiden. Für die Jahre 2001 und 2002 prognostizierte die Nationalbank eine Abschwächung des realen Wirtschaftswachstums auf 2,2% bzw. 1,6%.