Die Nationalbank veröffentlichte Ende 1999 erstmals eine mittelfristige Inflationsprognose und ein Zielband für den Dreimonate-Libor. Sie legte dieses auf 1,25% - 2,25% fest. Dies bedeutete eine Straffung der Geldpolitik, mit der die Nationalbank sicherstellen wollte, dass die Inflation unter 2% bleiben würde. Die mittelfristige Inflationsprognose zeigte für das Jahr 2000 eine durchschnittliche Teuerung von 1,5% und bis zum Jahre 2002 einen leichten Anstieg auf 1,8%. Diese Zunahme widerspiegelte den erwarteten Konjunkturaufschwung, der erfahrungsgemäss mit Preissteigerungstendenzen einhergehen würde.