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Berichterstattung über die Geldpolitik 2000
1. Ausgangslage
2. Straffung der Geldpolitik im ersten Halbjahr
3. Zweimalige Anhebung des Zinszielbandes im ersten Quartal
4. Weiterer Zinsschritt Mitte Juni
5. Unverändertes Zinszielband in der zweiten Jahreshälfte
6. Keine Anzeichen eines längerfristigen Preisanstieges
7. Geringer Anstieg der Notenbankgeldmenge
1. Ausgangslage
Die Nationalbank veröffentlichte Ende 1999 erstmals eine mittelfristige Inflationsprognose und ein Zielband für den Dreimonate-Libor. Sie legte dieses auf 1,25% - 2,25% fest. Dies bedeutete eine Straffung der Geldpolitik, mit der die Nationalbank sicherstellen wollte, dass die Inflation unter 2% bleiben würde. Die mittelfristige Inflationsprognose zeigte für das Jahr 2000 eine durchschnittliche Teuerung von 1,5% und bis zum Jahre 2002 einen leichten Anstieg auf 1,8%. Diese Zunahme widerspiegelte den erwarteten Konjunkturaufschwung, der erfahrungsgemäss mit Preissteigerungstendenzen einhergehen würde.