Die Konjunktur im Jahre 1998 entsprach trotz der Verschlechterung der internationalen Wirtschaftslage weitgehend den Erwartungen der Nationalbank, und die Teuerung wurde nur geringfügig überschätzt. Im Laufe des Jahres verschlechterte sich allerdings die Stimmung vor allem im Exportsektor, und die mittelfristigen Wachstumsprognosen wurden im In- und Ausland nach unten korrigiert. Als der Franken an den Devisenmärkten zunächst im Februar und dann im September und Oktober unter Aufwertungsdruck geriet, reagierte die Nationalbank flexibel und hielt den Geldmarkt flüssig.