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Zahlungs- und Effektenabwicklungssysteme
Detailbeschreibungen einzelner Zahlungs- und Effektenabwicklungssysteme
Massenzahlungsverkehr
Zahlen und Fakten zu ausgewählten Zahlungssystemen
Zahlen und Fakten zu ausgewählten Effektenabrechnungs- und -abwicklungssystemen
Swiss value chain: Integration der Systeme
Detailbeschreibungen einzelner Zahlungs- und Effektenabwicklungssysteme
Das Zahlungssystem Swiss Interbank Clearing (SIC)
Das Swiss Interbank Clearing (SIC) ist das zentrale elektronische Schweizer Zahlungssystem, über das die teilnehmenden Finanzinstitute ihre Grossbetragszahlungen sowie einen Teil ihres Massenzahlungsverkehrs in Schweizer Franken abwickeln. Es wird im Auftrag der Schweizerischen Nationalbank (SNB) durch die SIX Interbank Clearing AG betrieben. SIC ist auch für die Umsetzung der Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank von zentraler Bedeutung.
   
Bericht "Das Zahlungssystem Swiss Interbank Clearing (SIC)"
PDF [263 kB]
Beurteilung über die Einhaltung der CPSS-Empfehlungen für systemisch bedeutsame Zahlungssysteme durch das Swiss Interbank Clearing (nur Englisch)
PDF [486 kB]
 
Das Effektenabwicklungssystem SECOM
Als eines der Kernelemente der Schweizer Finanzmarktinfrastruktur ermöglicht das Effektenabwicklungssystem SECOM die Verwahrung und Abwicklung von handelbaren Finanzinstrumenten in der Schweiz. Finanzmarktgeschäfte, die an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange abgeschlossen werden, können vollautomatisch, das heisst ohne manuelle Eingriffe, über SECOM abgewickelt werden. Dies trägt zur kostengünstigen und risikominimierenden Integration von Handel, Verrechnung und Abwicklung bei. Die Verwahrung und Abwicklung von Finanzinstrumenten ist mit gewissen Risiken verbunden, sowohl für den Dienstleistungserbringer als auch für die Nutzer dieser Dienstleistungen. SECOM ist derart ausgestaltet, dass Verwahrungs- und Abwicklungsrisiken soweit möglich minimiert oder eliminiert werden.
   
Bericht "Das Effektenabwicklungssystem SECOM"
PDF [291 kB]
 
Die Zentrale Gegenpartei SIX x-clear
Eine Zentrale Gegenpartei stellt sich zum Zeitpunkt des Abschlusses eines Geschäftes auf einer Handelsplattform zwischen die Handelsparteien. Sie übernimmt dabei die eingegangenen Verpflichtungen und garantiert deren Erfüllung. Zudem führt, bewertet und verrechnet eine Zentrale Gegenpartei die Handelspositionen und löst am Erfüllungstag die Abwicklung der jeweiligen Zahlungs- bzw. Lieferverpflichtungen aus. Die SIX x-clear AG übernimmt diese Aufgaben für Aktien und Exchange Traded Funds (ETFs), die an der SIX Swiss Exchange und der London Stock Exchange (LSE) gehandelt werden.
   
Bericht "Die Zentrale Gegenpartei SIX x-clear"
PDF [317 kB]
Beurteilung über die Einhaltung der CPSS/IOSCO-Empfehlungen für zentrale Gegenparteien durch die SIX x-clear AG (nur Englisch).
PDF [528 kB]
 
Das Devisenabwicklungssystem Continuous Linked Settlement (CLS)
Continuous Linked Settlement (CLS) ist ein internationales Zahlungssystem, das im September 2002 für die Abwicklung von Devisengeschäften in Betrieb genommen wurde. Mit CLS wurde eine Infrastruktur geschaffen, die das bei der Abwicklung von Devisentransaktionen über Korrespondenzbanken inhärente Erfüllungsrisiko mit Hilfe eines Zahlung-gegen-Zahlung Mechanismus eliminiert. Aufgrund des bedeutenden Transaktionsvolumens auf dem globalen Devisenmarkt leistet CLS mit seinem risikoreduzierenden Abwicklungsmechanismus einen signifikanten Beitrag zur Stabilität des globalen Finanzsystems.
   
Bericht "Das Devisenabwicklungssystem Continuous Linked Settlement (CLS)"
PDF [2131 kB]