An schweizerische Banknoten werden traditionell hohe Anforderungen in Bezug auf die Sicherheit, künstlerische Gestaltung und die Funktionalität gestellt. Sie sind damit – ähnlich wie Landkarten – eine faszinierende Symbiose von Ästhetik und anspruchsvoller Technologie.
Bei der Gestaltung einer Notenserie müssen drei Arten von Anforderungen beachtet werden. Erstens muss die Banknote den Sicherheitsanforderungen genügen. Das Publikum soll mit Hilfe der Sicherheitsmerkmale in der Lage sein, echte Banknoten leicht zu erkennen und Fälschungen zu identifizieren. Diese Sicherheitsmerkmale müssen schwer zu fälschen sein. Die rasante Entwicklung der Reproduktionstechnik zwingt die SNB zu immer neuen Anpassungen der Sicherheitsmerkmale. Zweitens muss die Banknote den Gebrauchsanforderungen der Benutzer entsprechen. Die Benutzer erwarten von den Noten, dass sie handlich sind und sich leicht unterscheiden lassen. Ausserdem sollen sie strapazierfähig sein und in praktischen Stückelungen zur Verfügung stehen. Drittens sollte die Banknote ästhetischen Ansprüchen genügen. Der Gestalter einer Banknote muss also versuchen, die künstlerische Gestaltung mit den Gebrauchsanforderungen und den Sicherheitsanforderungen in Einklang zu bringen.