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Die Gestaltung der aktuellen Banknotenserie

Wenn Sie auf eine der Banknoten in der Übersicht klicken, erscheinen detaillierte Informationen über die Note und die darauf abgebildete Persönlichkeit.

100-Franken-Note

Grundfarbe: blau
Grösse: 159 x 74 mm
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 1998
Persönlichkeit: Alberto Giacometti
 

Prägen Sie sich das Bild dieses Mannes genau ein.

Das Porträt auf der Vorderseite der 100-Franken-Note zeigt Alberto Giacometti (1901-1966), einen der bedeutendsten Plastiker des 20. Jahrhunderts. Giacometti schuf sich bereits in den dreissiger Jahren mit seinen surrealistischen Werken einen Ruf als Bildhauer. Zu allgemeinem Ruhm gelangte er jedoch mit seinen späteren Plastiken. Der charakteristische Stil von Giacometti zeigt sich seit 1946 in langen, dünnen Figuren, die fast körper- und gewichtslos wirken. Die weiblichen Gestalten stehen frontal mit geschlossenen Beinen, angepressten Armen und Klumpfuss. Die männlichen sind mehrheitlich schreitend dargestellt. Die Figuren wirken einsam und wie weit entfernt. Giacomettis Anspruch war es, in seinen Werken die Komplexität und Erlebnisfülle der Wirklichkeit auszudrücken. So zeugt auch seine Malerei von illusionsloser Ausdruckskraft.

 
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Mikrotext (Vorderseite)

ALBERTO GIACOMETTI ÉMINENT PLASTICIEN DU SURRÉALISME OUVRE DE NOUVELLES VOIES AU MODERNISME - NOTRE ÉPOQUE SE RECONNAÎT DANS SON OEUVRE QUI MONTRE L'ÊTRE HUMAIN DANS TOUTE SA VULNÉRABILITÉ

IMPORTANTE SCULTORE DEL SURREALISMO ALBERTO GIACOMETTI APRE NUOVE STRADE AL MODERNISMO - LA SUA OPERA CREA L'IMMAGINE IN CUI SI RICONOSCE UN'EPOCA L'INDIVIDUO IN BALIA DELLO SPAZIO CHE LO AVVOLGE

A

«Lotar II» (1964)

Die Bronzebüste zeigt Giacomettis Faszination für Oberflächen. Die starke Modulation durch Finger und Modelliermesser lässt viele seiner Figuren wie Felsgestein aussehen. Die unebene Oberfläche bewirkt intensive Licht- und Schattenspiele.

B

«Homme qui marche I» (1960)

Der schreitende Mann - hier aus verschiedenen Perspektiven viermal dargestellt - ist eine von Giacomettis berühmtesten Figuren. In ihr gelingt dem Künstler die Umsetzung einer körperlichen Bewegung. Das natürliche Gleichgewicht des Schreitens symbolisiert für Giacometti die eigene Lebenskraft.

C

Die Zeit-Raum-Beziehung

Die Skizze stammt aus Giacomettis autobiografischem Text «Le Rêve, le Sphinx et la mort de T.» (1946). Da der lineare Erzählstil seinem Erleben nicht gerecht wurde, suchte Giacometti nach einer modellhaften Lösung: Die Zeit stellt er als horizontale Scheibe dar, deren einzelne Segmente für verschiedene Geschehnisse stehen. Die Tafeln am Rande halten die dazugehörenden Geschichten fest.

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Mikrotext (Rückseite)

ALS BEDEUTENDER PLASTIKER DES SURREALISMUS ÖFFNET ALBERTO GIACOMETTI DER MODERNE NEUE WEGE - SEIN WERK GESTALTET DAS BILD IN DEM SICH DIE EPOCHE ERKENNT - DIE LEBENDIGE ERSCHEINUNG DES INDIVIDUUMS IN SEINEM AUSGESETZTSEIN

ALBERTO GIACOMETTI L'IMPURTANT SCULPTUR DAL SURREALISSEM AVRA NOVAS VIAS AL MODERNISSEM - SIA OVRA CREESCHA IL MALETG EN IL QUAL L'EPOCA S'ENCONUSCHA LA MANIFESTAZIUN VIVENTA DA L'INDIVIDI EXPOST A TUT ILS VENTS

Lebenslauf: Alberto Giacometti
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