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Fragen und Antworten zum Thema Nationalbank
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| Welche Berufe haben die Angestellten der Nationalbank? |
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Die Nationalbank beschäftigt Volkswirtschafter, Juristen, Bankfachleute, Informatiker, technische Angestellte, Kassiere und Vertreterinnen und Vertreter aus vielen weiteren Berufsrichtungen. Eine typische «Nationalbank-Ausbildung» gibt es also nicht.
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| Hat die Nationalbank Konkurrenz? |
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In der Schweiz hat die Nationalbank keine Konkurrenz - schliesslich ist sie mit ihrem Notenmonopol die einzige Stelle, die Banknoten herstellen und in Umlauf bringen darf. Im internationalen Vergleich steht die Nationalbank aber mit den Zentralbanken anderer Länder in einer Art Wettbewerb: Die Qualität ihrer Geldpolitik wird verglichen mit der Qualität der Geldpolitik anderer Länder.
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| Wem gehört die Nationalbank? |
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Die Schweizerische Nationalbank gehört ihren Aktionären. Die Aktien befinden sich mehrheitlich in den Händen der Kantone und der Kantonalbanken. Auch viele Privatpersonen sind Aktionäre der Nationalbank. Der Bund hingegen besitzt keine Nationalbank-Aktien. Die Zahl der Aktienstimmen, die ein Privater ausüben darf, ist beschränkt. Deshalb kann die Nationalbank auch nicht einfach von einem privaten Unternehmen übernommen werden.
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| Warum hat die Nationalbank zwei Sitze? |
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Die beiden Sitze in Zürich und Bern haben mit der Geschichte der Nationalbank zu tun. Zur Gründungszeit der Nationalbank, als Kommunikation und Verkehr noch nicht so gut ausgebaut waren, entschied man sich, je einen Sitz im Finanzzentrum der Schweiz, nämlich in Zürich, und in der Regierungshauptstadt, also in Bern, einzurichten.
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| Widerspricht die Unabhängigkeit der Nationalbank nicht den demokratischen Prinzipien der Schweiz? |
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Zentralbanken können geldpolitische Entscheide oft in grosser Unabhängigkeit fällen. Dies ist dann wichtig, wenn unpopuläre Massnahmen getroffen werden müssen, zum Beispiel, um die Inflation zu bekämpfen. Zentralbanken handeln aber nicht ohne Kontrollen. Die Nationalbank ist zur Information gegenüber der Öffentlichkeit verpflichtet. Das Direktorium legt zudem dem
Parlament Rechenschaft ab.
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| Macht die Nationalbank jedes Jahr Gewinne? |
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Wir sind es gewohnt, dass die Nationalbank stattliche Gewinne ausweist. Dies muss jedoch nicht immer so sein. Verlieren zum Beispiel die ausländischen Währungen gegenüber dem Schweizer Franken an Wert, so kann die Nationalbank auf ihren Devisenanlagen empfindliche Einbussen erleiden. Unter Umständen muss sie dann statt eines Gewinnes einen Verlust ausweisen.
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| Kann man die Nationalbank besuchen? |
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Die Nationalbank betreibt Kassenschalter mit regulären Öffnungszeiten. Dort sind zum Beispiel Informationen zu den Banknoten erhältlich, und es lassen sich stark abgenutzte Banknoten gegen neue Noten eintauschen. Führungen oder einen öffentlichen Rundgang bietet die Nationalbank allerdings nicht an.
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| Wie kann ich noch mehr über die Nationalbank erfahren? |
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Auf unserer Einstiegsseite
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die Nationalbank und ihre Tätigkeit. Hier können
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