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Eigene Banknoten in fast jeder Stadt
Früher konnten verschiedene Banken ihre eigenen Banknoten ausgeben. Noch im Jahre 1870 gab es in der Schweiz 28 solche Banken. Bei dieser verwirrenden Vielfalt waren allgemeine Akzeptanz und Vertrauen in die Banknoten nicht gewährleistet. Der Bund begann deshalb, die Emission von Banknoten zu regeln.
Nach und nach wurde klar: Am besten wäre eine einzige, zentrale Stelle, die Banknoten ausgibt. Diese Stelle könnte am ehesten Vertrauen schaffen und den Wert der Währung stabil halten. Die Idee, eine Zentralbank zu gründen, fand immer mehr Anhänger. Im Jahre 1891 wurde dafür in der Verfassung die Grundlage geschaffen. Einige Hürden waren noch zu überwinden, bis die Schweizerische Nationalbank im Jahre 1907 ihre Geschäftstätigkeit aufnahm. Sie besitzt das alleinige Recht zur Ausgabe von Banknoten. Das Prägen von Münzen hingegen ist bis heute Sache des Bundes.
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Allein die Schweizerische Nationalbank hat in der Schweiz das Recht, Banknoten herstellen zu lassen und herauszugeben. |
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