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Was kann die Nationalbank gegen unerwünschte Wechselkursschwankungen tun? Nehmen wir an, der Wert des Frankens steigt gegenüber dem Euro in einem Mass, das für die Schweizer Wirtschaft untragbar ist. Die Nationalbank kann nun die Zinsen senken: Damit werden Anlagen in Schweizer Franken weniger attraktiv. Im Notfall kann die Nationalbank sogar Euro kaufen, um die Nachfrage nach Euro und damit dessen Kurs zu stützen. Solche Massnahmen wirken sich aber auf die Geldversorgung aus. Wenn die Nationalbank die Zinsen senkt, nehmen die Banken mehr Geld bei ihr auf. Wenn sie Euro kauft, erhalten die Banken zusätzliche Schweizer Franken. Beides erhöht die Geldversorgung und zieht Inflationsgefahren nach sich. Umgekehrt kann die Nationalbank bei einer Frankenschwäche die Zinsen anheben und von den Banken sogar Schweizer Franken gegen Euro kaufen. Dadurch wird aber die Geldversorgung mit Franken eingeschränkt und der Gang der Wirtschaft gebremst.
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Bei unerwünschten Wechselkursschwankungen kann die Nationalbank die Zinssätze verändern und am Devisenmarkt intervenieren.
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