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Der Blick in die Zukunft
Inflation entsteht nicht über Nacht. Damit die Nationalbank rechtzeitig etwas gegen die Inflation unternehmen kann, muss sie mögliche Entwicklungen frühzeitig erkennen. Also beobachtet sie die Wirtschaft und die Preise sehr sorgfältig und prüft ständig viele Fragen: Kann die Wirtschaft so viel verkaufen, wie sie produziert? Finden die Menschen leicht Arbeit, oder droht Arbeitslosigkeit? Wie sieht die wirtschaftliche Lage im Ausland aus? Aus den Antworten auf solche Fragen kann sich die Nationalbank ein Bild von der künftigen Entwicklung machen und abschätzen, wie sich die Preise in den nächsten Jahren bewegen. Sie erstellt eine so genannte Inflationsprognose.
Zeigt die Inflationsprognose, dass die Preise um mehr als 2% pro Jahr steigen könnten und sich die Konjunktur überhitzt, dann verknappt die Nationalbank die Geldversorgung. Drohen ein konjunktureller Rückgang und eine sinkende Preistendenz, dann wird die Nationalbank der Wirtschaft zusätzliches Geld zur Verfügung stellen.
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Die Nationalbank versucht, die Preise in der Schweiz stabil zu halten. Dazu schätzt sie möglichst genau ab, wie sich die Wirtschaft und die Preise in Zukunft entwickeln: Sie erstellt eine Inflationsprognose.
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