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Zu viel Geld schadet - zu wenig auch
Was passiert, wenn zu viel Geld im Umlauf ist? Nehmen wir an, die Nationalbank verteilt eines Tages zehn Tonnen neuer Banknoten auf der Strasse. Die Menschen haben nun die Taschen voll Geld - und möchten es sofort ausgeben. Aber es gibt nicht auf einen Schlag mehr Dinge zu kaufen als sonst. Deshalb können die Geschäftsinhaber ihre Artikel teurer verkaufen. So entsteht Inflation. Inflation benachteiligt viele Leute, denn nicht immer steigen die Einkommen so schnell wie die Preise.
Was geschieht auf der anderen Seite, wenn die Nationalbank zu wenig Geld zur Verfügung stellt? Die Menschen kaufen nur noch das Nötigste. Es gibt zu viele Produkte und Dienstleistungen. Wer etwas verkaufen will, muss die Preise senken: Es entsteht Deflation. Der Wirtschaftsmotor stottert, Geschäfte müssen schliessen, und die Arbeitslosigkeit steigt.
Damit der Wirtschaftsmotor rund läuft, darf es weder zu viel noch zu wenig Geld geben. Beides ist schädlich für die Entwicklung der Wirtschaft.
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Ein Anstieg des allgemeinen Preisniveaus heisst Inflation und bedeutet, dass der Wert des Geldes sinkt. Geht das Preisniveau zurück, spricht man von Deflation: Das Geld gewinnt an Wert. Beides ist unerwünscht und schädlich.
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