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Die Welt der Nationalbank
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Der Landesindex der Konsumentenpreise misst die durchschnittliche Preisentwicklung der von den privaten Haushalten in der Schweiz nachgefragten Güter und Dienstleistungen. Dieser Preisindex wird vom Bundesamt für Statistik monatlich auf Grund eines Warenkorbs berechnet, der den Konsum der privaten Haushalte abbildet. Der Landesindex der Konsumentenpreise - auch Konsumentenpreisindex genannt - dient in der Schweiz zur Messung der Inflation.
 
Die Abkürzung für London Interbank Offered Rate, ein Durchschnitt von Zinsen verschiedener Banken: Täglich um 11 Uhr (Londoner Zeit) melden zwölf der wichtigsten international tätigen Banken der British Bankers´ Association in London die Zinssätze, zu denen sie am Markt Gelder von anderen Banken aufnehmen bzw. angeboten erhalten. Der Libor wird häufig als Referenzzinssatz verwendet, beispielsweise bei Hypothekarverträgen. Für die Steuerung der Geldversorgung legt die Nationalbank ein Zielband für den Dreimonate-Libor-Satz in Franken fest, also für den Dreimonatssatz für Schweizerfranken-Anlagen am Londoner Geldmarkt.
 
Das Bankengesetz schreibt vor, dass die Banken über genügend Liquidität verfügen müssen. Zur Liquidität gehören die Mindestreserven (unter anderem Giroguthaben bei der Nationalbank) sowie andere flüssige (liquide) Aktiven, darunter leicht verkäufliche Wertpapiere. Die Nationalbank beeinflusst mit ihren geldpolitischen Instrumenten die Liquidität der Banken und damit die Zinssätze am Geldmarkt (Geldversorgung).