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Die Welt der Nationalbank
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Banken sind Unternehmen, die vom Publikum Spargelder entgegen nehmen und Kredite gewähren (Geldschöpfung). Ausser dieser Vermittlerfunktion zwischen den Sparern und den Kreditnehmern spielen die Banken neben der Post und den Zentralbanken eine wichtige Rolle beim bargeldlosen Zahlungsverkehr. Sie erbringen zudem Dienstleistungen bei Finanzierungs- und Anlagegeschäften.
 
Gesamtheit der Banken und der Zentralbank eines Landes (Geldversorgung).
 
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich mit Sitz in Basel nahm ihre Tätigkeit 1930 auf. Sie fördert die Zusammenarbeit der Zentralbanken und tätigt für diese verschiedene Bankgeschäfte. Die BIZ beheimatet auch wichtige internationale Ausschüsse für spezielle Zentralbank- und Bankfragen. Die regelmässigen Treffen der Notenbankchefs bei der BIZ ermöglichen einen Gedankenaustausch über die internationale Wirtschaftslage und über die Geld- und Währungspolitik.
 
Das Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen ist die gesetzliche Grundlage für die Ausübung und Überwachung der Banktätigkeit in der Schweiz. Es enthält unter anderem Vorschriften über die Bewilligung für den Geschäftsbetrieb, über die Geschäftstätigkeit, die Liquidität (Mindestreserven), die Eigenmittel und die Rechnungslegung.
 
Der Bankrat der Nationalbank beaufsichtigt die Geschäftsführung der Nationalbank. Von seinen 11 Mitgliedern werden 5 durch die Generalversammlung der Aktionäre und 6 durch den Bundesrat gewählt. 
 
Unter Bargeld versteht man Banknoten und Münzen. Bargeld wird von den Notenbanken bzw. den Zentralbanken herausgegeben und vom Publikum vor allem für alltägliche Transaktionen, die meist auf kleinere Beträge lauten, verwendet.
 
Die Summe aller bargeldlosen Zahlungen (Zahlungsverkehr). Bargeldlose Zahlungen sind Anweisungen für Umbuchungen von einem Konto auf ein anderes. Sie können an Belege (z.B. Schecks, Einzahlungsscheine) gebunden sein oder elektronisch (z.B. über Debitkarten oder Kreditkarten) abgewickelt werden. Eine weitere Form sind Wertkarten, bei denen kleinere Beträge direkt auf einem Chip gespeichert und von diesem abgebucht werden. Wertkarten sind Beispiele für elektronisches Geld oder E-Geld. Der bargeldlose Zahlungsverkehr erreicht heute ein Vielfaches des Volumens des Barzahlungsverkehrs.
 
Auf Bank- und Postkonten geführtes und nur kontomässig umgebuchtes Geld.
 
Schuldverschreibung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, mit der sich diese am Kapitalmarkt verschuldet. Bundesanleihen werden in einem Auktionsverfahren herausgegeben und an der Börse gehandelt.